Kürbiscremesuppe mit Maroni

Dieses interessante Rezept, das ich im Kalender einer örtlichen Bäckerei/Restaurant gefunden habe, möchte ich gerne mit euch teilen. Auch wenn hier die Bezeichnung Marroni gebräuchlich ist, nenne ich sie Maroni.

Foto aus dem Kalender

107 Kürbiscremesuppe mit Maroni

Rezept für 8 Portionen

1100 g Kürbis (Muskat)
im Ofen in einer Alufolie eingewickelt bei etwa 190 Grad C weich dämpfen (je nach Kürbisgrösse etwa 60 Min.)
40 g Bratbutter
50 g Zwiebeln, gehackt
800 g Kürbisfleisch, gewürfelt
80 g Maroni, gebraten,
andünsten, mit
2 dl Weißwein
20 g Honig
8 g Tomatenpüree
15 ml Amaretto di Saronno
15 ml Kürbiskernöl
5 dl Hühnerbouillon (20 g Konzentrat)
ablöschen, 20 Min. durchkochen, fein mixen
1,5 dl Sauerrahm
beimischen, mit
Curry, Zimt, Salz, Pfeffer abschmecken
Vor dem Servieren
2 dl Rahm, geschlagen, darunter ziehen

An dieses Rezept angelehnt gabs bei mir am Sonntag eine Suppe, die ich nach meinen Bedürfnissen abgewandelt hab (kein Fett und ohne Zwiebel) und meinen Delicata

108 Delicata 04.11.2014

dazu verwendete.

Das, was ich abgewandelt hab, kam nicht unbedingt gut. Den Delicata hab ich im Dampftopf zusammen mit den Maroni gekocht, beides samt Schale. Das ergab an der Innenseite des Topfes einen Belag, der nicht wieder ab gehen will (mit Essig und Natron probiert).

Der Delicata war beim abhäuten und entkernen so lecker, dass ich ihn direkt so hätte essen können.

Der Weißwein in der Suppe überdeckte leider den köstlichen Geschmack des Kürbis, so dass ich vom Amaretto nur noch einen Spritzer verwendete.

Es war eine leckere Suppe, aber die Mischung… Mit einem anderen Kürbis wäre sie besser gekommen, d.h. ich hätte bei einem anderen Kürbis nicht das Gefühl gehabt, etwas von Natur aus äußerst köstliches verfälscht zu haben.

Vielleicht regt euch das Rezept ja zu eigenen Kreationen an. In dem Fall wünsche ich: Guten Appetit!

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6 Gedanken zu „Kürbiscremesuppe mit Maroni

  1. Hallo Marion,

    ja, manchmal beschleicht einen dieses Gefühl…. Oder man sieht es anders herum: als Bestätigung, dass man von seinem ersten Eindruck was den Delicata angeht nicht getäuscht wurde! 🙂

    LG und einen schönen Abend
    AnDi

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    • Ja. Manchmal muss man etwas (noch einmal) ausprobieren, um sicher zu sein. Der Delicata bleibt mein Favorit. Er braucht für mich keine „Verbesserung“ durch irgendwelche Zutaten. Bei ihm ist mir „Natur pur“ das Liebste.

      LG und eine gute Nacht
      Marion

      Gefällt 1 Person

  2. Hallo liebe Marion, erstmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Blog, dem ich auch gerne folgen werde! 🙂 sieht toll aus!
    Ich experimentiere auch immer wieder gerne mit Kürbis, insbesondere Kürbissuppen. Die Variante mit Maroni ist eine wirklich edle, die ich auch sehr gerne mag. Ich habe bisher aber immer mit dem Hokkaido gearbeitet und mich noch an keine andere Sorte heran gewagt. Der Delicata sieht schon sehr delikat aus. Habe eine Frage zu den Maroni: wie bekommt man die denn am besten aus der Schale? Liebe Grüße und einen schönen Samstag Dir, Regine

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    • Hallo liebe Regine,

      freut mich, dass du hier bist und folgen magst und dass dir der Blog gefällt 🙂 ⭐

      Mit dem Hokkaido kann ich mir das oben genannte Rezept auch gut vorstellen und dachte mir, dass ich es irgendwann mal damit probiere.

      Die Maroni tut man normalerweise in den Backofen zum gar bekommen und dann sollte sich auch die Schale ganz gut lösen lassen. Ich nehme an, dass es in obigem Rezept so gemeint ist, dass man den Kürbis UND die Maroni in den Backofen tut, bevor man sie weiter verarbeitet.

      Lieben Gruß und dir auch einen angenehmen Samstag!
      Marion

      Gefällt 1 Person

      • Guten Morgen liebe Marion 🙂 ich stelle den Kürbis auch in den Backofen, bevor ich ihn verarbeite, damit er sich leichter schneiden lässt. Aber mit den Maroni habe ich den Bogen noch nicht raus. Bei mir ist das immer eine Riesensauerei. Egal ob ich sie weich koche oder in den Backofen lege. Sie lassen sich nur schwer aus der Schale holen. Habe mich deswegen auch erst ein paar Mal an die frische Marone heran gewagt, was ich aber schade finde. Aus Bequemlichkeit habe ich dann auf bereits pürierte oder geschälte Maronen zurück gegriffen. Das ist aber nicht das selbe. Ich dachte, es gibt vielleicht einen Trick. Liebe Grüße und einen schönen Sonntag Dir! Regine

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      • Liebe Regine,

        ich hab das auch zum ersten Mal gemacht mit den Maroni. Durchs Mitkochen im Dampfdrucktopf konnte man die Schale eigentlich ganz gut lösen.

        Aber mag sein, dass es da noch einen Trick gibt, den ich aber nicht kenne. Vielleicht irgendein Mitleser, dann mag er ihn hier bitte gerne verraten 😉

        Liebe Grüße
        Marion

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