Hokkaido – Bush Fire

Vergangenen Dienstag war ich wieder bei meinem Lieblings-Kürbis-Händler und kaufte u.a. einen Bush Fire, wo ich dann nachher daheim sah, es ist eine Hokkaido Sorte.

Davon machte ich das Kürbis-Kartoffel-Gratin, diesmal mit übrig gebliebener Sahne statt Kokosmilch.

Beim Verarbeiten des Kürbis stellte sich heraus: Äußerst frisch und daher wenig hart, d.h. die Schale ließ sich vor dem Kochen ohne den sonst manchmal etwas mühseligen Kraftaufwand bewältigen und machte mehr Spaß. Ist doch was Feines, sehr frische Lebensmittel zu einem leckeren Gericht zu verarbeiten.

Just, der Geschmack letztendlich… Ich war nicht überzeugt und fürchte, der Hokkaido ist auf meinem Essteller durch andere Sorten inzwischen überholt worden. So schnell kommt er nicht mehr auf den Tisch. Das letzte Mal hatte ich dieses Gericht mit einem Butternuss gemacht und war eindeutig schmackhafter.

Einen Crown Prince hab ich übrigens auch noch mitgenommen. Über den berichte ich, sobald ich ihn probiert habe. Soll einer der schmackhaftesten Kürbisse sein. Ich lass mich überraschen…

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26 Gedanken zu „Hokkaido – Bush Fire

    • 😆 Kann man so sagen. Was man sich hier „auf dem Land“ nicht so alles anlacht 😉

      Irgendwie doch verrückt. Da kennt man Ewigkeiten Kürbis so gut wie gar nicht. Bei uns daheim kam niemals einer auf den Teller. Dann gerät er irgendwann an den Rand des eigenen Sichtfelds, das waren eingelegte Kürbisstücke süß-sauer in München.

      Und letztendlich eröffnet sich eine ziemlich greifbare Kürbis-Vielfalt, die einfach zum Ausprobieren und genießen einlädt…

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  1. Hallo Marion,
    ich lese Deine Beitraege ueber Kuerbis zwar immer sehr gerne, muss aber zugeben, dass Kuerbis so gar nicht mein Fall ist.
    Hab‘ ein schoenes Wochenende,
    Pit

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  2. Ich hab erst einmal Kürbis gegessen. Und zwar in Form eines Kürbiskuchens. Eine rumänische Nachbarin hat mir mal einen gebacken. Er schmeckte sehr gut, aber sie sagte, sie hätte sehr viel Zucker reingemacht, denn sonst würde er „nach gar nichts“ schmecken.

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    • In süßer Form hab ich Kürbis nun noch nie probiert (außer der erwähnten süß-sauer eingelegten Kürbisstücke in München, dies Jahr möcht ich mal schauen, ob ich sie zum Weihnachts-Raclette noch finde, machen sich sehr gut dazu) und noch fehlt mir ein Rezept, nach dem ich mir vorstellen kann, dass es lecker schmeckt. Oder ich bin noch viel zu angetan von Kürbisvarianten als Hauptgericht, dass ich noch keinen Raum hab für die süßen 😉

      Ohne Zucker würde er „nach gar nichts schmecken“ klingt sehr nach einem nicht besonders aromatischen Kürbis. Das ist eben meine Entdeckung dieses Jahres, dass Kürbis sehr aromatisch sein kann, noch ohne irgendeine zusätzliche Würze, wenn man den richtigen nimmt, wie sie hier bei mir zu kaufen sind. Sonst kann man mit raffinziertem Würzen den Kürbisgeschmack sehr schön unterstreichen.

      In München hab ich vor noch nicht allzu langer Zeit mal in einem Restaurant ein Nudelgericht gegessen, das mit Kürbisstücken angereichert war. Da merkte ich, wie gut auch das passen kann. Und habs mir in den letzten Wochen mal gekocht. Da kommst wirklich auf das raffinierte Würzen an.

      Aber so als Anfang ist Kürbissuppe was Feines. Da geht sogar ein Hokkaido gut. Damit er gut kommt, mache ich gern auf einen Kürbis mittlerer Größe 1 großen oder 2 mittlere Kartoffeln dazu, mindestens 2 Karotten. Alles zusammen mit einer guten Würzbrühe im Dampftopf kochen und dann nachwürzen und abschmecken. Also für mich darf da sowas wie Maggi rein oder ein milder Essig wie Kirschessig (aber nicht so viel, dass es die anderen Geschmäcker zudeckt), Curry, Cayennepfeffer, evtl. Ingwer und dann darf natürlich gut Sahne oder Kokosmilch rein (oder Milch, wenn man es weniger fett möchte).

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