Weihnachten – Teil II in der CH

Die Rückfahrt am Freitag 26. aus München verzögerte sich, weil wir wegen einer wiederholt aufleuchtenden Kontrollleuchte sicherheitshalber den ADAC riefen, obwohl wir normal fahren konnten. Ohne Auslandsschutzbrief hätte meine Tochter – und vielleicht auch ich – dauernd Angst gehabt, dass das Auto seinen Dienst aufgibt. Wir warteten eine 3/4 Stunde, nach einer weiteren 1/4 Stunde konnten wir erst mal beruhigt weiter fahren.

Unterwegs gab es ordentlich Schnee: Nach dem Pfändertunnel Schneematsch auf der Autobahn und Schneetreiben mit schlechter Sicht. Je weiter wir aber in die Schweiz gen Westen hinein fuhren, wurde die Autobahn langsam trockener, der Schnee weniger, um hier in meinem Dorf erstaunlicherweise sogar alles grün vorzufinden.

Wir kamen gegen 16.50 Uhr an und waren um 18 Uhr zum Essen eingeladen: Weihnachten 2. Teil 🙂 Es reichte gerade, um die restlichen Geschenke einzupacken, ein wenig zu verschnaufen, um wieder aufzubrechen. Dort erwartete uns eine warme Stube…

292 Feuer im Kamin

und ein feines Essen. Danach 2. Bescherung.

Der Samstag Morgen überraschte mit einer Menge Neuschnee; nun war er auch hier angekommen…

Es schneite fast den ganzen Tag weiter und wurde ein Ruhe- und Faulenztag. Nach einem feinen sehr späten Frühstück fielen wir wieder ins Bett und schliefen sehr lang. Um dann in der bereits einsetzenden Dämmerung noch einen Waldspaziergang zu machen. Den Weg kenne ich auch im Dunkeln und die vorsichtshalber mitgenommene Taschenlampe kam nicht zum Einsatz. Wir genossen es draußen.

Danach gabs ein Abendessen und einen gemeinsamen TV-Film. Obwohl meine Tochter eine richtige Nachteule ist, so dass ich ihre Wachzeiten nicht teilen kann – und obwohl wir im gleichen Zimmer schliefen, konnte ich einfach schlafen, als ich „alle“ war, während sie in die Nacht hinein netzwerkte.

Gestern, Sonntag, gabs dann hier bei mir nochmal ein Raclette, mit etwas anderen Zutaten, aber wieder sehr lecker.

Ab dem Abend waren wir so eingeschneit, dass die Dachflächenfenster komplett dicht waren und an Lüften nicht mehr zu denken war. Davor war ich noch am Lüften, musste aber schon reinfallenden Schnee wegwischen und rasch wieder schließen, weil der Wind Schnee vom Dach herein wehte. Gott sei Dank gibt es noch eine Balkontür.

Heute Morgen scheinte kurz die Sonne, um sich dann wieder zurückzuziehen. Die Fenster sind immer noch dicht, obwohl der Schnee langsam zu tauen beginnt. Jedoch schneit es frischen drauf. Insofern – mal sehen, wann ich wieder überall hinaussehen kann. Im Bad fällt noch ein wenig Licht herein…

Nach einem ausgedehnten Frühstück gegen Mittag ist meine Tochter jetzt auf dem Weg zurück nach München, nachdem wir drei entspannte schöne Tage zusammen hatten. Ich vermisse sie.

Und sie hat bereits eine SMS geschickt, dass die Kontrolleuchte des Motors nun wieder aufleuchtet 😦

Trotzdem kann ich sagen: Ich hatte lange nicht so schöne und frohe Weihnachten, gerade auch wegen der Zweiteilung.

Es ist gewöhnungsbedürftig, nach intensiven Tagen des Zusammenseins mit Familie nun erst mal wieder ganz allein zu sein. Aber ich schätze meine Oase hier. Und diese Woche gehört nun mir.

Schnee_Freude_drüber

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