Tigerle

Heute Morgen beim Lüften…

Hinterm Haus spazierte eine Katze sehr vorsichtig durch den Schnee, so als würde sie unnötige Berührung damit vermeiden wollen. Ich war gebannt von ihrer aufmerksamen und langsamen Art der Bewegungen. Dachte: Sie wird wohl nicht auf mich warten, bis ich den Fotoapparat hole. Sie ging nämlich den Weg entlang und wäre in Kürze aus meinem Sichtfeld verschwunden gewesen.

Diese Katze habe ich biser noch nie bewusst gesehen und weiß nicht, wo sie hin gehört. Jedenfalls probierte ich es trotzdem.

Als ich mit dem Fotoapparat zurück kam, saß sie da, als hätte sie nur auf mich gewartet…

14 Tigerle_02.01.2014

Erst als ich das Foto auf dem Computer anschauen konnte, stellte ich fest: Diese Katze ist wirklich schön. Ich mag sie. Sie hat so einen wachen aufmerksamen tiefen Blick.

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16 Gedanken zu „Tigerle

  1. Katzen sind sehr eigenwillige Wesen. Sie hat auf Dich gewartet.
    Das weißt Du doch –
    tief in Dir…
    so sind die Verbindungen zwischen Mensch und Tier…
    auf anderen Ebenen nehmen Tiere unsere Wünsche wahr und manchmal kann ein Tier sehr bewusst darauf eingehen.
    😊

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    • Ja, in mir drin weiß ich es, stimmt.
      Kann sein, dass mich vor allem diese Interaktion fasziniert hat, dass sie auf mich wartete, also auf mich einging 😊
      Denn dass Katzen eigenwillige Wesen sind, weiß ich nicht nur, hab ich auch immer wieder erfahren, wenn ich welche fotografieren wollte. Manche lassen es zu, manche überhaupt nicht. Wie sie grad wollen.
      Diese hier hat sich bereitwilliger zur Verfügung gestellt als jede vorher, war mein Gefühl. Und ihr Blick wirkte geradezu „offen“ auf mich. Manche Katzen lassen sich nämlich fotografieren, schauen aber eher abweisend oder verschlossen.

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      • Die guckt dich an, als wolle sie sagen:
        Hey…da bist du ja endlich. Soll ich hier ewig im kalten Schnee sitzen, nur weil du mich blitzdingsen willst?
        Du hast die Gnade das zu dürfen, Du Mensch.
        Nur, weil ich es erlaube (und weil ich eine neugierige Katze bin, vielleicht gibt’s ein Fresschen…von dem zweibeinigen Dosenöffner…)?😉

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        • Hihi… Einen Moment hatte ich tatsächlich den Impuls, als würde sie sich nur zur Verfügung stellen, weil sie hoffte, es gibt irgendein Fresserchen dafür. Sie wäre nahe genug gewesen, ihr was runter zu werfen. Allerdings fiel mir auf Anhieb nichts ein, das ich gerade greifbar hätte und eine Katze gerne hätte. Sonst hätte sie fürs Model sitzen was bekommen 😆

          Na mal sehen, vielleicht gibts eine zweite Chance, für uns beide, irgendwann… 😉

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          • Die guckt Dich viel tiefer an. Katzen finden sich Fresschen, sie scheint mir zu gut für so profanes Begehr von Dir genährt zu sein.
            Manche Begegnung ist mehr als das.
            Sie will Dir was sagen, manchmal in ihrer Kürze mehr sagen als manche langfristige Verbindung.
            Es ist eine Frage der Intensität.
            Die Indianer suchten zu allen Zeiten Visionen, begaben sich auf lange einsame Wanderschaft mit offenen Augen und Tiere waren Wegweiser für das Leben.
            Ich hatte schon ein paar sehr intensive tierische Begegnungen, die mir alle etwas mitteilten.
            Ein Kater gehörte ebenfalls dazu. Er wurde später in dieser Lebensphase mein innigster Freund. Ein alter Straßenkämpfer, der zu mir kam auf scheue Weise.
            Ich habe viel von ihm gelernt.
            😊

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            • Ja, eine Frage der Intensität. Ich habe nicht aufmerksam genug hin gehört, hab nach dem Knipsen nicht inne gehalten, bin zu was anderem übergegangen.

              Mal sehen, ob ich auch für diese Sprache mal offen sein werde.

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              • Du weißt jetzt auf was es ankommt dabei. Das spricht nicht mit Zungen, es teilt sich auch so mit und der tiefer liegende Teil in dir weiß das. Du hast doch alles genau richtig gemacht, nichts versäumt zu sagen oder zu tun. Aber der Katzenblick, dieser irre tiefe und wunderschöne – er hielt Deiner Linse stand und galt Dir allein und Du hast ihn bewahrt und das –
                ist ein Glück.
                😊🍀

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  2. Die ist aber wirklich sehr schön. Wir haben zwei junge Katerchen, die zum ersten Mal Schnee erlebt haben. Es war zu schön, sie dabei zu beobachten.
    Die bleiben übrigens nie so fotogen sitzen 😉
    Grüessli
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