Kreativer Freitag 27.02.2015: Ich KANN so nicht arbeiten

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Elisa Groka vom kreativkick hat diesmal irgenwie ne harte Nuss für mich als Thema gewählt.

Ich musste erst mal drüber nachdenken, was meine Interpretation davon ist, weil ihr ganzer Titel „Ich kann so nicht arbeiten, ich bin KÜNSTLER!“ sich für mich zunächst ein bisschen wie ein Widerspruch in sich angefühlt hat.

Wie auch immer, das ist meine momentane Interpretation als Collage…

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Andere Beiträge – von kewa68, Iwan, Troll, Elisa Groka

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12 Gedanken zu „Kreativer Freitag 27.02.2015: Ich KANN so nicht arbeiten

  1. Marion, das ist echt der Hammer! Jetzt hast du mir eine Nuss zu knacken gegeben, über die ich erstmal nachdenken kann! 🙂
    Sieht aus, als würden bei dir viele, viele innere Kinder endlich mal gehört werden wollen! Lass sie raus, hab sie lieb und gib ihnen Stifte in die Hand, du hast wirklich großes Talent, mit Bildern berührende Gefühle auszudrücken!

    Liebe, liebe Grüße und vielen Dank für den tollen Beitrag!

    Elisa

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    • Och Elisa, jetzt werd ich fast noch rot. Danke dir. Es tut so gut, dass du SIEHST – und für deine berührenden Worte, so schön.

      Ich dachte grad, keiner außer Iwan traut sich zu kommentieren, vielleicht sollte ich noch einen eigenen Kommentar hinzufügen, damit sich niemand verschrecken lässt. Aber da kam gerade dein Kommentar 🙂

      Ich habe, so sagte es mal eine ältere Dame während eines spirituellen Ferienseminars auf Korfu vor Jahren zu mir, ein sehr lebendiges inneres Kind; ich füge hinzu: wenn ich es denn raus lasse. Ich arbeite seit Jahren bewusst daran und damit, letztes Jahr auch noch mit Unterstützung des Buches, über das ich hier was geschrieben hab. Es hat Grund für all die dargestellten Gefühle und letzte Woche haben sie mich nochmal dermaßen überflutet, obwohl ich damit schon viel weiter zu sein glaubte. Das hat mich tief verunsichert, mut- und hoffnungslos gemacht. Ich hatte entsprechend eine Scheiß-Woche.

      Dann kam heute die Arbeit an dieser Collage und danach ein Waldspaziergang. Langsam dämmert mir, woher es kam, dass sich mein Inneres Kind nochmal so fühlte. Alles klar. Und schon ist mir leichter. Ich hab es gesehen und nun wieder die Möglichkeit drauf einzugehen.

      Was du über mein Talent sagst, ist irre. Ich weiß, dass ich zum kreativen Ausdruck die Verbindung zu meinem Inneren Kind brauche. Es ist die Quelle der Inspiration, meine Verbindung zu anderen Dimensionen. Und es ist wahnsinnig schön, wenn jemand darin lesen kann wie du. Ich freu mich so, dass ich auf deine Aktivität gestoßen bin und bin gespannt, was sie noch zutage fördert 😉

      Ganz liebe Grüße
      Marion

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      • Liebe Marion,
        jetzt werd ich aber auch rot! Mir tut es gut, dass du mein Talent, in Bildern zu sehen, was eigentlich drin steckt, so schön würdigst!
        Ich hab mich natürlich lange, lange mit der Frage befasst: Was ist eigentlich Kunst? Ich sehe immer wieder handwerklich wirklich atemberaubend gut gemachte Bilder, und ich bin oft neidisch auf das handwerkliche Können, oder besser: Ich sehe es als Antrieb, mich selbst immer weiter zu verbessern. Aber wenn das innere Kind nicht mit malen darf, bleibt ein Bild für mich eindimensional und flach.
        Nichts erscheint mir langweiliger als ein Bild, bei dem sich der Maler hinter seiner Technik versteckt.
        Diese Verbindung immer wieder aufzunehmen, mit dem inneren Kind zu lachen, zu weinen, zu spielen und auch einfach mal den Wolken hinterher zu gucken und zu träumen, macht für mich die wahre (Lebens)kunst aus. Und dieses innere Kind in seinen Bildern zu zeigen, erfodert sehr viel Mut. Es macht ja auch verletzbar, wenn man sich so „nackt“ zeigt, besonders im öffentlichen Raum Internet.
        Umso mehr freue ich mich, dass du beim Kreativen Freitag dabei bist und dich so mutig und fantasievoll mit den Themen auseinandersetzt, du bist wirklich eine Bereicherung!

        Liebe Grüße an all deine inneren Kinder! 🙂

        Elisa

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        • Hach schön, Elisa, da sind ja die zwei Richtigen aufeinander getroffen.

          Stimmt, man macht sich verletzbar, sich so offen zu zeigen mit seinem Inneren Kind, vor allem, wenn die Übung und die Technik noch zu wünschen übrig lassen. Aber deine Einleitung zum Kreativkick hat hoffen lassen, dass ich dort an einer Art geschütztem Ort wäre, wo ich so angenommen werden kann.

          Ich hab das auch lange ruhen lassen, weil ich zu Beginn der bewussten Kontaktaufnahme mit meinem Inneren Kind mal ein genaues inneres Bild davon hatte, wie es aussieht und ich fand es so süß. Also malte ich es. Eine damalige Freundin, die spirituelle Seminare anbot und selbst nicht malt, sagte, das würde sie gerne mal sehen. Sie warf einen flüchtigen Blick drauf und urteilte sofort: „Na ja, noch recht unbeholfen.“ Paff, hat gesessen. Ich kann nur vermuten, dass die Kritik an ihrem eigenen Inneren Kind (sie war sehr hart mit sich) das Ventil nutzte, sie bei mir abzuladen. Sie konnte nicht sehen und würdigen, dass das Mädchen Bommel an den Schuhspitzen hatte, sie konnte nicht tiefer blicken, sie urteilte nach dem Vordergründigen.

          Die Grüße gebe ich gerne weiter 😆 und grüße von Herzen auch dein(e) Inneres/n Kind(er), sie sind hintergründig kreativ, das gefällt mir sehr ⭐

          LG, Marion

          Gefällt 1 Person

          • Deine Idee von den verschiedenen Inneren Kindern scheint stimmig, merke ich grad. Spannend, die zu unterscheiden, sie haben unterschiedliche Entstehungsgeschichten / Herkunft. Ach so…

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          • Liebe Marion,

            die Geschichte mit dem Bild von deinem inneren Kind hat mich richtig bewegt. Besonders die Bommel an den Schuhen hauen mich um! 🙂 Was für ein niedliches Bild von verspielter Unschuld und spielerischer Kreativität.
            Zu traurig, dass du damit so eine verletzende Erfahrung gemacht hast, auch noch von einer Frau, die es besser wissen sollte. Ich hab für solche Situationen vom Raumschiff Voyager gelernt: Wenn jemand mein inneres Kind so schlecht macht, gebe ich mir kurz den Statusbericht an die Brücke: Schutzschilde halten! 🙂
            Energie kostet es trotzdem. Umso mehr freut es mich, dass du meinen Blog als geschützten Raum wahrnimmst, was mir auch sehr wichtig ist. Deswegen habe ich mich auch für einen Blog entschieden, wo ich jeden Kommentar moderieren kann. In einer Gruppe in einem sozialen Netzwerk würde ich die Feierabend-Hater nicht aushalten wollen, nicht für „meine“ Maler! Denn beim Kreativkick geht es nicht um Technik und Perfektion, sondern um den Spaß, die eigene Kreativität endlich mal wieder frei laufen zu lassen! 🙂

            Einen schönen Abend noch,

            Elisa

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              • Kennst du diese Schuhe aus südlichen Ländern (Venedig?) mit in die Höhe gereckten Spitzen und Bommeln dran? Meine Tante hat mal so welche vom Urlaub mitgebracht, als ich Kind war und ich war so fasziniert davon. Das fand ich einfach herrlich. Möglicherweise war mein Inneres Kind (eins davon? 😉 ) inspiriert davon und hat sich solche angezogen 😆

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                • Jau, schon wieder Zeit für den Sonntag Abend vor dem Fernseher, da geh ich auch jetzt hin! Noch kurz: Mich haben als Kind immer diese Schwarzwaldhüte fasziniert, da sind riesige rote Bommel drauf! 😉

                  Und davon, dass „es“ mehrere sind, gehe ich ja mal fest aus! Als ich bei Freud gelesen habe, dass der Mensch drei Persönlichkeitsinstanzen hat, hab ich mir zugerufen: „Nur drei? Habt ihr das gehört, Leute?!“ Mein ganzer innerer Saal hat gelacht! 😀

                  Gefällt 2 Personen

                • Haha… 😆
                  Also dass es viele Persönlichkeitsanteile gibt, davon geh ich bei mir schon lange aus und ich hab damit gearbeitet sie alle unter ein Dach heim zu holen, soweit möglich. Gibts den interessanten Ansatz „Voice Dialogue“, wo man sie alle versammelt und diskutieren lässt, wenn eine Entscheidung ansteht. Hab ich mal was darüber geschrieben. Aber eben, ich dachte bisher immer an nur EIN Inneres Kind. Hab aber vorher gemerkt, es müssen mindestens zwei sein. Mal sehen, was ich da noch entdecke…

                  Die Schwarzwaldhüte mit den vielen großen Bommeln drauf haben mich eher eingeschüchtert als Kind. Erstens waren die so groß, zweitens haben die Frauen, die sie trugen, so ernst geguckt, drittens haben die nicht einfach so locker leicht irgendwo gebaumelt, viertens… Keine Ahnung 😉

                  LG an deinen Inneren Saal und viel Spaß beim Abhängen… ⭐

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