Erdbeerzeit

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Wer liebt sie nicht, diese roten Früchtchen?

Erinnere ich mich an letzten Sommer vor allem mit vielen und leckeren Kirschen (Süße Früchte Zeit | 1001sicht), beginnt der kulinarische Reichtum dieses Sommers für mich mit vielen und leckeren Erdbeeren.

Und wie ich eben sehe, hab ich mich auch letztes Jahr gut an Erdbeeren gütlich getan; die Kirschenzeit hat diese Erinnerung einfach überlagert (Erdbeerzeit | tausendundeineblume).

Na jedenfalls, die ersten leckeren dieses Jahres hatte ich Mitte Mai in München, von einem Obststand in der Fußgängerzone zwischen Stachus und Marienplatz, für etwa 4.20 € pro 500 g.

Hier kamen zuerst die spanischen. Jetzt sind die regionalen soweit.

In Muhen kann man sie selbst pflücken (gestern Morgen auf dem Weg zur Arbeit aus der Bahn heraus)…

Als ich Mittags beim Einkaufen bei Coop eine Aktion 500 g für 3.95 Fr. sah, nahm ich sie mit. Nachher bei der Migros fand ich 500 g für 3.90 Fr. und nahm gleich noch ein Körbchen 🙂

Als ich gestern Abend mal vergleichen wollte, stellte ich fest, dass beide in der gleichen Verpackung stecken, die nicht zu unterscheiden ist, so dass die Quelle womöglich die gleiche ist.

993 Erdbeerverpackung

Am liebsten esse ich sie im Moment gezuckert (ich verwende den braunen, fein gemahlenen Zucker der Migros), pro 250 g mit 2 TL davon und einer Kaffeerahmportion…

Ein TV-Beitrag zeigte kürzlich, dass die Erdbeerzeit verlängert werden kann, indem sie z.B. im Frühling überdacht werden, damit sie eher warm bekommen und früher reif werden. Was die Ernteverlängerung nach hinten angeht, kann ich mich nicht an die Methode erinnern.

Wusstet ihr…?

Neben vielen wertvollen Vitaminen und Mineralien stecken in so einer kleinen Erdbeere Schleim- und Gerbstoffe, sowie Säuren und ätherische Öle. Sie alle zusammen wirken wie ein Antibiotikum und helfen gegen Entzündungen. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Erdbeere in der Lage ist Typhuserreger abzutöten.

Quelle – es lohnt sich, da mal reinzulesen, was die Erdbeere alles intus hat 🙂

Und vor allem: Genießen wir sie, solange Saison ist.

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13 Gedanken zu „Erdbeerzeit

  1. Erdbeeren stark genug, um gegen Typhus-Bakterien zu wirken. stark.

    Danke für den Hinweis -> Beeren aller Art sind sowie Wunderwerke der Natur in Sachen Gesundheit.
    Als Diabetiker darf ich leider auch davon nur begrenzte Mengen essen, ungezuckert sowieso – was ja auch voll ausreicht, wenn man sich mal daran gewöhnt, d.h. vom „anerzogenen“ Industriezucker entwöhnt hat.

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    • Schön, dass du Beeren auch magst.
      Die Regulation mit den Zuckern ist sicher nicht ganz einfach als Diabetiker.
      Aber dass man sich vom Industriezucker entwöhnen kann, ist mir bewusst. Auch ein Grund, warum ich den braunen verwende. Obwohl ich trotzdem ein „süßer Zahn“ bin und je nach Phase, in der ich gerade stecke, manchmal einfach zuviel Süßes insgesamt zu mir nehme. Mich von Schokolade zu entwöhnen ist mir jedenfalls noch nicht über längere Strecken gelungen 😉

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      • ich nehme die mit richtig viel Kakao ˆ ab 75 % – die hat nur 16-25% Kohlenhydrate auf 100 g und ganz wenig Zucker. Ist gesund (auch und gerade für Diabetiker) und lecker, aber „bitter“ – ich mag das, die süße schmeckt mir schon lange nicht mehr.

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        • Verstehe. Ich mag bitter, aber nicht bei Schokolade. Bei alkoholfreien Aperitifs, bei Chicorée, oder sagen wir, das Bittere tut mir manchmal recht gut.
          Ich kann mich aber an Phasen erinnern, wo ich „Industriezucker“ bzw. entsprechende Süßigkeiten als viel zu süß empfand. Bisher bin ich trotzdem früher oder später immer wieder dahin zurück gekehrt.

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  2. Hallo Marion,
    echt lecker! Hier ist eigentlich das ganze Jahr über Erdbeerzeit. Ob die immer aus Kalifornien kommen oder auch aus anderen Ländern importiert werden, das weiß ich nicht. Direkt hier in der Gegend wachsen aber, so glaube ich jedenfalls, keine.
    Hab‘ ein feines Wochenende,
    Pit

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    • Hallo Pit,
      es gibt bei uns auch zu anderen Jahreszeiten Erdbeeren, aus fernen Ländern, aber die schmecken nach nichts und kaufe ich daher nicht. Wenn Saison ist, dann schmecken sie, wie sie schmecken sollen. Vielleicht wirfst du mal einen Blick drauf, wo die herkommen. Wäre interessant.
      Danke, du auch 🙂
      LG, Marion

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      • Hallo Marion, ich werde mal drauf achten, woher sie kommen. Normalerweise kaufe ich sie in einem Fruchtsalat und esse sie mit Yoghurt. Ich muss also mal einen Blick auf die Schalen mit frischen Erdbeeren werfen.
        LG,
        Pit

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  3. Jetzt muss ich doch noch was sagen dazu: Also, Erdbeeren gegen Typhus, na, das funktioniert so nicht, denk ich.
    Aber die antibiotischen Stoffe, die in der Erdbeere vorhanden sind (in minimaler Konzentration), sollen reinst in 19-facher Verdünnung immer noch wirksam sein….
    Jedenfalls steht das hier so: genuss-magazin.eu | erdbeermund macht gesund | ERDBEEREN – KÖSTLICHE ARZNEI AUS DEM OBSTGARTEN.
    Penicillin ist ja auch ein „natürliches“ Antibiotikum aus dem Schimmelpilz.
    Schon Paracelsus sagte: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“

    Ich bin auf jeden Fall froh, dass die Erdbeeren ihre antibiotische Wirkung nicht soooo konzentriert verströmen. Sonst wär’s ja aus mit dem Genuss… 😦

    LG Iwan

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    • Haha, da hast du natürlich auch wieder recht, wenn man das Gefühl hätte, Antibiotikum zu (fr-)essen, wärs nix mit dem Genuss 😉

      Danke Iwan für deinen differenzierenden Kommentar. Ich hab gestern auf der Suche nach Infos für die in meinem Kopf vorhandene Erinnerung, Erdbeeren würden ein pflanzliches Antibiotikum enthalten, erst mal das oben zitierte gefunden. Dein Link liefert die Infos noch genauer und eben differenzierter. Außerdem noch zusätzliche. Fein.

      LG, Marion

      Gefällt 1 Person

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