Wie schön

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… DU bist …

 

Ich war nie ein Fan von Sarah Connor, aber in „Sing meinen Song“ mit Xavier Naidoo und Andreas Gabalier sah ich, dass sie berührbar ist, ihre emotionale Seite.

Dieses Lied kam mir gestern unter und ich war sofort sehr berührt. Sie hat es für ihren 11jährigen Sohn geschrieben, als er arg mit Stimmungen und sich zu kämpfen hatte. Er hat ihr erlaubt, den Grund für das Lied zu sagen, aber „keine Details“ 😉

Deutsch zu singen, steht ihr gut.

Es sang heute den ganzen Tag in mir und gab mir Mut und Kraft; das konnte ich heute gebrauchen.

Jetzt widme ich den Song allen, die sich davon berühren lassen möchten… ❤

1005 Blumenmakro

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6 Gedanken zu „Wie schön

  1. Guten Morgen Marion! 😉 ❤ Mir geht es auch so, ich mochte Sarah Connor auch nicht so….aber ich muss auch sagen, dass dieses Lied wirklich sehr emotional ist! Den Grund, warum sie dieses Lied geschrieben hat, wußte ich noch nicht, umso mehr berührt es mich, dass sie diesen für ihren Sohn geschrieben hat. Mein Mann hat gesagt, dass dieses Lied für ihn das ausdrückt, was er für ich empfindet…! Es ist wirklich ein sehr schönes Lied, welches die Seele berührt und einen Mut macht, zu sich zu stehen! 😉
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag! 😉 ❤
    Liebe Grüße Emmi 😉

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    • Guten Morgen Emmi, danke für deinen Kommentar ❤ ⭐
      Ich nehme an, du wolltest schreiben "Mein Mann hat gesagt, dass dieses Lied für ihn das ausdrückt, was er für mich [also dich] empfindet"?
      Mein erster Mann hat mal voller Bedauern gesagt, dass er nicht versteht, warum seine Liebe mir nicht hilft, mich so zu sehen, wie er mich sieht.
      Ich hab für mich erfahren, dass der Weg, zu mir selbst zu stehen, ein langer ist, mit vielen kleinen Schritten. Niemand kann das für mich tun.
      Gestern war ich gezwungen, zu mir zu stehen, weil es um mein Wohlergehen und meine Gesundheit geht. Wenn das aber bedeutet, meine vermeintlich seltsamen Bedürfnisse gegen die Bedürfnisse anderer zu stellen, ja wenn es darum geht, dass im gleichen Raum nur entweder das Bedürfnis des einen oder das des anderen erfüllt werden kann, dann fällt mir das richtig richtig schwer. Ich denke, ich hab doch kein Recht, einem anderen vorzuschreiben, womit er sich wohl zu fühlen hat bzw. ihm das zu nehmen, womit er sich wohl fühlt. Wenn das aber bedeutet, dass ich mich dann sehr unwohl fühle und mit Krankheitszeichen reagiere, dann darf ich nicht schweigen, dann darf ich nicht hinnehmen, dann muss ich zu mir stehen. Wenn ich dann noch erfahre, dass mein Gegenüber eine sehr geringe Toleranzschwelle hat, wenn es um das Antasten dessen geht, was er für normal empfindet und zu brauchen scheint, puh…
      Heute also Luft holen.
      Danke dir ❤ – ich wünsch dir auch einen guten Tag.
      Liebe Grüße 🙂
      Marion

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    • Liebe Uta,
      ich finde es auch leichter, die Schönheit anderer zu sehen 😉
      Aber genau darum geht es: Zu mir selbst immer besser zu stehen, mir selbst gerecht zu werden, für mich selbst liebevoll zu sorgen.

      ⭐ ❤
      Marion

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  2. Ihr habt recht: Es ist ein sehr schöner und berührender Song!
    Allerdings war mein Hörgenuss sehr stark eingeschränkt durch das Betrachten des zugehörigen Videos! Ich kann nicht Menschen innerlich schön finden, die Autos zerkratzen, Dinge zerstören und wild Farbe an irgendwelche Hauswände klatschen! Ich empfinde das Video als totalen Missgriff, denn auch als junger Mensch auf der Suche muss man nicht derart ausfällig werden.
    Liebe Grüße an euch,
    Helga

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    • Deine Wahrnehmung ist nachvollziehbar.

      Mir gings damit so…
      Als ich das Lied das erste Mal hörte, war es im Radio, ohne Video. Als ich den Song im Netz fand und anhörte, war es über Kopfhörer und nebenbei war ich mit anderem beschäftigt, d.h. ich sah dem Video nicht durchgehend zu. Als ich mir dann zum ersten Mal Zeit nahm, das Lied zu hören UND gleichzeitig das Video dazu ganz anzusehen, sagte eine innere Stimme: Ja aber Moment mal, Diebstahl, das geht nun wirklich nicht. Und eine andere Stimme sagte: Erinnerst du dich an deine eigene Tochter…? Ja, als sie 6 oder 7 war und inmitten der Fronten unserer unschönen Scheidung, hatte ich sie mit Freundinnen in einen Laden mitgenommen, wo es das zu der Zeit gerade angesagte Sammelteil gab. Irgendwann trat der verdeckte Kaufhausdetektiv zu mir und machte mich darauf aufmerksam, dass meine Tochter etwas in ihrer Tasche hatte verschwinden lassen. Er hatte viel Verständnis und sagte von sich aus, vielleicht gibt es gerade Schwierigkeiten in der Familie, aber man solle auf jeden Fall mit dem Kind reden und die Sache ernst nehmen usw. Aufgrund meiner Einsicht sah er von einer Anzeige ab und ich war sehr dankbar dafür. Mit diesem Background sah ich mir das Video also weiter an.
      Und ich spürte, was dieses Mädchen spürt. Ich „sah“ (fühlte) sie, in ihrer unendlichen hilflosen Wut, die ich unter den gezeigten Lebensumständen sehr gut mitempfinden kann. Und so empfand ich im Zusehen die Erleichterung, dass es für sie ein Ventil gibt und dass sie angenommen ist, trotzdem sie Regeln übertritt, weil sie sich anders nicht zu helfen weiß. Die Details nahm ich jetzt als Sinnbild wahr, so dass ich nicht darauf rumreiten muss.
      Ich glaube, erst durch die völlig Annahme durch eine Bezugsperson kann so ein junger Mensch seinen eigenen Wert erfahren und das ist unbezahlbar.
      Was nicht heißt, dass ich Gesetzübertretung billige oder gutheiße, keine Frage.

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