Sein

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Andreas Bourani: Sein

 

(alternativ hier das letzte – nr. 13 – anklicken – leider nur eine sehr gekürzte Version)

ich habe einen ausblick
den man nie wieder vergisst
so wunderschön
dafür reichen worte nicht
ich habe glück
denn ich muss mich nicht beeilen
nichts dafür tun
um bedeutungsvoll zu sein

die berge ziehen am horizont
wie wellen übers land
sie nehmen mich bei sich auf
so als wären wir verwandt
ich sitze hier und atme leise
um all das nicht zu stören
um unbemerkt für eine weile
zu allem zu gehören

hier bin ich mit mir verbunden
hier leb ich in mich hinein
hier gelingt es für sekunden
mich von allem zu befreien
hier ist meine angst verschwunden
hier bin ich mit mir allein
ich bin im großen grün versunken
hier um einfach nur zu sein

lautlos zieht ein falke
in der ferne seine bahn
nur einmal so wie er zu fliegen
fallen ohne fall
ich stelle was ich fühle
über alles was ich weiß
ich bin in mir daheim
hier schließt sich der kreis

wenn keiner von milliarden steinen
einem anderen gleicht
warum hab ich dann zweifel
an meiner einzigartigkeit
hier draussen finde ich mehr
als ich je geben kann
ich bin so am leben
mir macht selbst sterben keine angst

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5 Gedanken zu „Sein

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