Feels like a scout

Am Sonntag bin ich nachmittags in den Wald aufgebrochen.
Ein letzter Blick zurück auf abgeerntete Felder und Häuser des Dorfs…

Sunday afternoon I started for a walk into the forest.
A last sight over harvested fields and houses of the village…

1306 Blick über die letzten Häuser von Kirchleerau_02.08.2015, 14 Uhr_Smartphone

Ziel: Ein Pfad im Wald, der sehr eng/schmal wird und hauptsächlich von Pferden begangen zu werden scheint. Dort ist es nämlich morastig und es sind nur noch Abdrücke der Pferdehufe zu sehen. Meine Beine wurden von Brennesseln gebrannt, aber es war nicht sonderlich schlimm. Es hat mich dazu gebracht, mir einen Stecken zu suchen und die nächsten aus dem Weg zu halten. Pfadfinder-Gefühle… Na ja, als Kind hatte ich nicht so schöne Natur um mich.

Was ich hier gesucht und gefunden habe, sind flache Steine, die sich für Cairns eignen (Steinmännchen). Die ich schon lange beobachte und mich immer fragte, was sie für einen Zweck haben? Jetzt habe ich eine innere Idee davon und daher Lust, welche zu machen. Sie stehen schon auf meinem Esstisch. Aber fotografieren möchte ich sie erst, wenn sie an ihrem Ort stehen, auf der breiten Brüstung des Balkons. Dazu möchte ich sie noch mit Kleber fixieren, damit ihnen kein Wind was anhaben kann und sie nicht umgeworfen werden.

Was ich unterwegs auch gefunden habe, war diese Pflanze, die mir sehr bekannt vorkam; mir wollte einfach ihr Name nicht einfallen. Eben im Moment kam er doch noch, der Name. Es muss sich um einen Rainfarn handeln.

Aim: A path in the forest, which becomes tight and narrow and seems to be used mainly from horses. It’s marshy there and you see only the imprints from horse’s hoofs. My legs were burnt by the stinging nettle, but it wasn’t severe. It causes to watch for a stick to protect me from next. Feelings like a scout… When I was a child, I hadn’t so beautiful nature around.

I was looking about for flat stones suited for cairns (manikins built by stones) and I found some. I’m watching them for a long time but asked myself always about the purpose. Now I have an inner idea from it and therefore the joy to make some. They are already standing on my table. But I don’t want to photograph them until they are at their place, at the broad breastwork of the balkony. Therefore I planned to fix it with glue, so that they can’t overturned by wind.

What I found on my way, too, was this plant. It looks familiar to me, but I first can’t remember it’s name. At this moment it came to me, the name. It has to be about a tansy (Tanacetum vulgare).

1307 Rainfarn_Tanacetum vulgare_14.29 Uhr_Smartphone

Was ich nebenbei auch noch gefunden habe und nicht liegen lassen konnte war ein Ast, aus dem man etwas Schönes machen kann, z.B. einen Lampion dran hängen. Mal sehen.

What I also found besides was this bough. I can’t leave it there. There is an opportunity to pretty it up with something, for example with hanging a lampion on it. Will see.

1308 Stecken

Als ich auf der anderen Seite des Waldes heraus kam, begegnete mir eine Familie mit zwei kleinen Buben, die gerade in den Wald hinein gingen. Die Buben schauten sehr interessiert auf mich und meine „Fracht“. Die Steine im Beutel konnten sie nicht sehen. Aber als ich vorbei war, hörte ich einen der beiden zu seinen Eltern was von „Stecken“ sagen. Der hat ihm vielleicht auch gefallen.

When I came out at the other side of the forest, I met a family with two little boys. They were on their way into the forest. The boys were looking very interested at me and my „freight“. They cannot see the stones within the bag. But when I was over, I heard one of them telling to his parents about a stick. Maybe he liked it, too.

Als ich zurück kam, hatte ich Hunger. Es gab mal wieder, was ich ursprünglich bei Babette gefunden hab (Spaghetti mit Zucchini und Sardinen aus der Dose, Reblog auf tausendundeineblume).

When I came back, I was hungry. There was once more a dish, I originally found by Babette Spaghetti with zucchinis and sardins out of a can, Reblog at my former blog thousandandoneblooms).

1309 Spaghetti mit Zucchini und Thunfisch_02.08.2015

Diesmal verwendete ich eine noch übrige Dose Rosé Thunfisch und da ich keine ganze Zitrone mehr da hatte, nur ausgepressten Saft von einer, so dass ich die Schale nicht raspeln konnte, gab ich ein halbes Zitronenblatt (aus dem Asia Laden) zerkleinert mit hinein und fügte etwas Weißwein (wegen der Säure) hinzu. Außerdem etwas süß-sauer-Sauce und Cayennepfeffer. Mit dem Öl hielt ich mich auch diesmal zurück. 8-10 Esslöffel erscheint mir doch etwas sehr viel. Lecker wars.

This time I used a left can with rose tuna fish. And because I’m missing a whole lemon to grate the skin, there were just the juice of one left, I added a hackled half of lemon leaf (from the Asia shop) and some white wine (because of the sourness). Also a bit of sweet-sour-sauce and red pepper. I was cautious with the oil also this time. 8 to 10 soup spoons seems still pretty much to me. It was tasty.

Und der Abend brachte schöne Ausblicke durchs Fenster…

The evening comes with beautiful sights through the window…

Diese Tage erinnern mich an meine ersten nach dem Umzug vor drei Jahren in die Schweiz. Tags ist es teils noch heiß (wie gestern um die 30° C.), nachts kühlt es bereits relativ gut runter. Das macht einen Unterschied zur Stadt. Es fühlt sich an wie der milde Einstieg in herbstlichere Tage.

Und endlich hole ich auch Schlaf nach. Die Hitzewelle im Juli erschwerte ihn, aber auch der Vollmond vom vergangenen Freitag mit sehr intensiver Energie im Vorfeld und Abgang. Er ließ mich noch am Sonntag Abend im Bett liegen und hellwach fühlen. Es wollte sich einfach kein Schlaf einstellen. Jetzt bringt er Entspannung und Erholung. Das genieße ich sehr.

These days remember me to my first ones after moving to Switzerland three years ago. During the day it is partly hot (like yesterday about 30° C.), during the night it cools down pretty. This makes a difference to the city. It feels like mild beginning of autumn-like days.

At long last I’m making good for sleep. The heatwave in July hampered it, the full moon of last Friday with it’s intense energy ahead of and aftertaste, too. It lets me lying wide awake in my bed Sunday night. Sleep don’t wants to come. Now it brings relaxation and recreation. I enjoy it very much.

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24 Gedanken zu „Feels like a scout

  1. Hallo Marion,
    das war ein schoener Tag. Bei Deiner Beschreibung kann man ihn so richtig miterleben. 🙂 Und das Gericht klingt ganz prima lecker! Da laeuft mir gleich das Wasser im Muncde zusammen. Schoen, dass es bei Euch wieder kuehler geworden ist. Hier wird es jetzt sogar noch (etwas) waermer, bis knapp 37 Grad. Aber solange es dabei nicht schwuel wird – und danach sieht es nicht aus – geht das noch.
    Hab’s fein,
    Pit

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Pit,
      danke für deinen freundlichen und anteilnehmenden Kommentar (wie übrigens immer).
      Ja, wer hätte gedacht, dass Zucchini roh geraspelt in so einem Nudelgericht gut kommen und erfrischend schmecken.
      Ihr bekommt mehr Hitze… Nun, solange es euch dabei gut geht und es die eher trockene Wärme bleibt UND ihr euch jederzeit im klimatisierten Haus aufhalten könnt, sollte es okay sein.
      Grüße nach Texas aus einer heute 25 Grad milden Mittelschweiz
      Marion

      Gefällt 1 Person

  2. Hallo Marion,
    der Stecken hätte mir auch gut gefallen und gestern hätten wir ihn brauchen können bei einer Aktion in der Natur, bei der wir eine Hängevorrichtung gebraucht hätten. Dein übriger Tag nebst Sonnenuntergang und Mahl gefallen mir auch gut.
    Alles Liebe – Uta

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  3. Hallo Marion,
    lange nicht gehört und doch nie vergessen. Ich bin nach vielen Wochen bald wieder zuhause und werde meine täglichen und nächtlichen 30 Grad gegen etwas kaltes tauschen. Brrrr … So unterschiedlich ist das befinden.
    Ganz lieben Gruß aus Florida
    Julusch

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    • Hallo Julusch,
      ja und – ja. Geht mir auch so.
      Aus deinem Telegramstil setze ich mir zusammen, du warst seit Wochen in Florida und dort wo du wohnst ist es momentan kühl?
      Wir werden heute auch 30 Grad erreichen, morgen 35.
      Ich denke, das unterschiedliche Befinden hat nicht nur mit Temperaturen und Örtlichkeiten zu tun, sondern vor allem mit einem ziemlich anderen Lebensstil.
      Liebe Grüße aus der Schweiz und gute Heimreise
      Marion

      Gefällt 1 Person

  4. Pingback: Cairn / Steinmännchen | Unterm Firmament

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