Pizza anders

… oder Ofengemüse auf Pizzateig
Pizza in a different way … or oven vegetables on pizza dough

Inspiriert hat mich ein Rezept mit Foto:
I was inspiried by a recipe with photo:

1521 Pizza anders_23.08.2015

Gestern hatte ich Lust zu kochen. Da waren übrige Tomaten und Mozzarella und fürs Wochenende hatte ich eine gelbe Paprika, eine Karotte und eine Süßkartoffel eingekauft. Die gelbe Paprika, weil ich erfahren habe, dass sie viel besser verdaulich ist, wenn man die Schale abmacht. Das wollte ich ausprobieren.

Also kombinierte ich das Gemüse mit einem Pizzaboden aus Hefeteig (Rezept hier, Menge für 1 Person).

Während der Teig ging, machte ich den langen Waldspaziergang.

Nachdem er ausgerollt auf dem Blech lag und mit Olivenöl eingepinselt war, wurde er mit dem Gemüse belegt. Die gelbe Paprika und die Tomaten hab ich vorher in eine Schüssel mit kochendem Wasser getaucht und dann die Schale entfernt. Das Gemüse wurde nicht vorgekocht, sondern alles direkt roh verwendet.

Zuunterst legte ich die Tomatenscheiben. Darauf wurde eine Zehe fein gescheibelter Knoblauch und darauf die Süßkartoffelscheiben (fein geschnitten) verteilt. Nun wurde die enthäutete Paprika in schmale Streifen geschnitten und die Karotte fein aufgeschnitten und beides verteilt.

Jetzt wurde mit Kräutersalz gewürzt, einer leicht scharfen Mischung eines Raclette-Gewürzes und frischem buntem Pfeffer aus der Mühle.

Yesterday I was in the mood for cooking. There were spare tomatoes and mozzarella and for the weekend I’ve bought a yellow bell pepper, a carrot and a sweet potato. The yellow bell pepper because I’ve heard, it is easily digestible if you peel it. I wanted to check this out.

So I combined the vegetable with a pizza crust, yeast dough. Recipe here, enough for one person.

While I let the yeast dough stand to come open, I was walking in the forest.

After it was rolled out, placed on the baking plate and painted with olive oil, I spread the vegetables on it. The yellow bell pepper and the tomatoes were dipped in boiled water and peeled. The vegetables wasn’t cooking before. I used it all directly fresh and raw.

Right at the bottom I spread the tomato slices. Than I peeled a clove of garlic and cut it into thin slices. Upon this I spread thin slices of the sweet potato. Then came the skinned bell pepper in fine stripes and thin slices of the carrot.

Now I spiced it with herbal salt, a slight hot mix of raclette-condiment and fresh coloured pepper out of the pepper mill.

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Jetzt wurden noch 15 frische Basilikumblätter klein geschnitten und mit dem Mozzarella in kleinen Scheiben drauf verteilt.

Now I cut 15 fresh basil leaves and spread it with the mozzarella in small slices.

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Bei 220°C vorgeheiztem Ofen wurde alles etwa 1/2 Std. gebacken.

Es war ein improvisiertes Experiment. Ich fürchtete wirklich, das Gemüse könnte dürr und trocken werden, bevor der Teig richtig durch ist. Aber entgegen der Befürchtungen wurde alles genau richtig. Die Süßkartoffelscheiben waren ein wenig kross wie Chips, trotzdem noch innen feucht wie Gemüse. Es schmeckte wunderbar, etwas süß und war ein leichtes Abendessen.

It was baked in the preheated oven with 220°C for half an hour.

It was an impromptu experiment. I was really afraid, the vegetable will be arid and dry, before the dough is finished rightly. But against all fears it was all quite right. The sweet potato slices were a little bit cross like chips, but inside still moist like vegetable. It tasted wonderful, slightly sweet and was a light supper.

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20 Gedanken zu „Pizza anders

        • Hallo Annette,
          gar nicht so einfach zu beantworten. Es hat verschiedene Gefühle in mir ausgelöst.
          Einerseits Wehmut, was ich bisher in meinem Leben alles „verpasst“ habe. Andererseits sowas wie Neid wegen deiner gelebten Freiheit in den diversen Bereichen. Letzteres hat mir aber gleichzeitig Mut gemacht, meine eigenen, zu mir passenden Schritte zu gehen. Ich weiß noch nicht wann, aber ich glaube, meine nächste Reise wird allein stattfinden. Und da freu ich mich drauf.
          Liebe Grüße, Marion

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          • Hallo Marion,
            erst habe ich mich ein wenig über Deine Antwort erschrocken, doch jetzt denke ich: Wie schön, wenn ich dazu beitragen kann… 🙂
            Viele liebe Grüße und ich bin schon gespannt, was Du demnächst darüber schreibst, Annette

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            • Hallo Annette,
              ich habe befürchtet, meine Worte könnten bei dir irgendwie schräg kommen. Doch sie mussten genau so geschrieben werden 😉
              Wenn mich deine Worte wehmütig und etwas neidisch gemacht haben, dann ist das ja keinerlei negative Aussage über dich, sondern eine Reaktion IN MIR. Die mir etwas über mich aussagt. Und womit ICH umzugehen habe.
              Natürlich kommen in einer Phase, in der ich manchmal davon träume als Ausdruck von gewonnener innerer Freiheit alleine zu reisen, gerade solche Infos zu mir, die mich diesbezüglich besonders berühren. So eben auch das, was ich bei dir gesehen und gelesen habe.
              Es ist dann meine eigene Herausforderung, bei mir zu bleiben bzw. wieder zu mir zurückzukommen und mir darüber bewusst zu werden und bleiben, wer ich bin, was zu mir passt, was ansteht, was für den Moment geht und was ich einfach wieder weglegen kann, weil es nicht meins ist und mich vielleicht sogar überfordern würde. Es soll ja Freude und Leichtigkeit sein und nicht ein mich unnötig stressen.
              „Demnächst“ vielleicht noch nicht gerade, aber…, nun es wird sich zeigen 🙂
              Danke fürs Differenzieren und nicht beim ersten Erschrecken verweilt zu haben.
              Liebe Grüße
              Marion

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              • Liebe Marion,
                ich stimme Dir völlig zu, es geht dabei um die Leichtigkeit und die Freude 🙂
                Was in meinem Blog und auf meiner Website nicht sichtbar wird sind die Prioritäten, die Entscheidungen, die ich für bzw. gegen irgendetwas dabei treffe. Jede Münze hat drei Seiten, alles hat seine Vor- und Nachteile…
                Zum Thema allein reisen hat das Dortmunder Mädel (Maike, ihr Portrait habe ich letztes Jahr im Juli veröffentlicht) vor einiger Zeit einen schönen Beitrag auf ihrem Blog veröffentlicht. Vielleicht auch etwas für Dich? dortmundermaedel: 6 Gründe, warum alleine reisen rockt und Tipps gegen Einsamkeit

                Viele liebe Grüße und auf bald, Annette 🙂

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                • Liebe Annette,

                  na klar. Das was man nach außen übers Internet präsentieren kann, dabei ist meistens nicht so klar ersichtlich, was an inneren Schritten dahin geführt hat und nötig war, damit überhaupt… Es sei denn, man schreibt über sich und beschreibt diese Schritte auch.

                  Du nennst es für dich „Prioritäten setzen“ und „Entscheidungen treffen“. Das war so für dich wahrscheinlich das Wichtige und Richtige.
                  Für mich ist es, mich meinen inneren Prozessen stellen, den inneren Weg gehen, bis etwas soweit reif ist, Außen gelebt zu werden.

                  „Jede Münze hat drei Seiten“ – was meinst du damit? Die zwei Seiten sind offensichtlich. Was ist mit der dritten?

                  Danke dir für den Link zu Maike. Werde ich auf jeden Fall lesen. Und schauen, was davon in mir im Moment Resonanz findet und ich aufgreifen kann.

                  Liebe Grüße ❤ – und: Wir lesen uns 😉
                  Marion

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                • Huhu liebe Marion,
                  jede Münze hat drei Seiten, da sind wir uns einig, oder?
                  Ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass es sich oftmals lohnt, eine andere Perspektive zu wählen, die zu ganz anderen Ergebnissen/Entscheidungen/Einschätzungen etc. führt. Vielleicht ist es mit einem Foto besser vergleichbar: Drei Menschen fotografieren unabhängig voneinander dasselbe Motiv und doch ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass drei völlig verschiedene Bilder dabei herauskommen. Ich hoffe, so kommt besser herüber, was ich meine.
                  Puh, dieses Umschreiben fällt mir schwer, ohne zu viel Privates preiszugeben 😉
                  Viele liebe Grüße und einen schönen Abend, Annette

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                • Hallo Annette,

                  hm, die 3. Seite einer Münze ist mir bisher in der Tat entgangen. Aber jetzt, wo du es nochmal ausdrücklich so sagst… Ja doch, da sind wir uns also einig 🙂

                  Jetzt verstehe ich, was du damit meinst. Danke. Die Perspektive wechseln, mal einen anderen Blickwinkel einnehmen.
                  Weißt du, aus meiner Wahrnehmung ist die Krux dabei immer: Es benötigt ein bestimmtes Maß an Bewusstsein bzw. ein wachsendes Bewusstsein, damit einem solche Dinge auf- oder einfallen, man auf einmal einen neuen Blickwinkel einnehmen kann z.B. Und dieses wachsende Bewusstsein kann man in der Regel nicht durch Worte erreichen. Es tritt ein, wenn wir dem Prozess Raum geben und ihn unterstützen. Und dann ist sie eines Tages da, die neue Sicht auf etwas…

                  Ich weiß, dass es manchen Leuten ähnlich ergeht wie dir, dass sie online gerne nicht zuviel Privates preisgeben möchten und das ist zu respektieren. Bei mir selbst ändert sich das auch nach und nach, scheint mir und ich empfinde es als gute Entwicklung.

                  Trotzdem möchte ich gerne fragen: Kann es nicht sein, dass es andere ermutigen, anspornen und positiv berühren würde, etwas von deinem eigenen Weg zu erfahren? Würde das nicht manchmal lauter sprechen können als theoretische Worte? Oder würdest du dich einfach nicht gut fühlen damit?

                  Ich schick dir auch liebe Grüße und wünsche einen schönen Abend ⭐
                  Marion

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                • Hallo Marion,

                  ich denke tatsächlich schon eine ganze Weile darüber nach.
                  Um mich selbst zu portraitieren, bin ich einfach zu nah an mir dran 😉 Das wird ein Buch, lach.
                  Wenn jemand Lust hat, ein Portrait im Stil der Ruhrköpfe über mich zu verfassen, immer gerne 🙂

                  Viele liebe Grüße
                  Annette

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                • Liebe Annette,

                  das ist bestimmt eine gute Sache und wird sehr interessant, da bin ich sicher.
                  Es sollte wahrscheinlich wirklich im Sinne der Ruhrköpfe angelegt sein, denn das ist ja dein Werk und entspricht dir.
                  Jemand sollte dich persönlich treffen und daraus einen Beitrag machen.

                  Liebe Grüße und ein schönes Wochenende ⭐
                  Marion

                  Gefällt 1 Person

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