Playing For Change

Aus aktuellem Anlass (Flüchlingsströme) komme ich noch einmal zurück auf: tausendundeineblume – Playing For Change, den Post vom März 2012 auf meinem vorherigen Blog, der jetzt immer noch / wieder passt. Ich bin heute drauf gestoßen.

Musik verbindet, vielleicht ähnlich wie Kochen. Eben jeder wie er mag und wie es ihm am meisten liegt.

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8 Gedanken zu „Playing For Change

    • Erstens: Mitgefühl oder überhaupt sich im Herzen berührt zu fühlen ist doch etwas Positives und darf einfach sein. Es freut mich, wenn du dich berührt fühlst.
      Zweitens: „Dabei bleibts dann oft“ beinhaltet, dass du meinst, du müsstest irgendwas / mehr tun, richtig?

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  1. Ja, die Aufforderung „Walk the Talk“ brennt.
    Wenn über Emotionen eine Verbundenheit um den Erdball rum spürbar wird, die viele Menschen verbindet, dann wünsch ich mir, dass wir uns dieser Verbundenheit immer bewusst sind, z.B. wenn wir später Zeug kaufen, das wir uns hier leisten können, im Gegensatz zu den Menschen in fernen Ländern, die dieses Zeug für lächerliche Löhne unter Opfern herstellen.

    Ich habe versucht, ein sehr komplexes Gefühl in einen Satz zu pressen… X)

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    • Das Gefühl versteh ich und hab ich auch manchmal. Aber letztlich können du und ich nicht die Welt ändern. Wir leisten einfach unseren Beitrag.

      Und es ist niemandem gedient, wenn wir uns z.B. schuldig fühlen für das, was wir haben, weil es hier möglich ist (ich spreche jetzt nicht von dir, ich hatte das kürzlich mal und hab dann beim Bäcker das „alte“ Brot vom Vortag gekauft, weil ich es Verschwendung fand, frisches zu nehmen, wenn noch gutes anderes da ist, denn hätte ich es am Vortag gekauft, wäre es auch bei mir daheim nun einen Tag alt gewesen).

      Würden diese anderen Menschen hier leben, würden sie es auch haben und würden sich ein frisches Stück Brot kaufen, wenn sie die Wahl haben.

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      • Schuld ist ein unheilsames Konzept. 🙂
        Sie hat auch keinen Anteil am Gefühlkomplex, den ich oben zu beschreiben versucht habe.

        Es ist eher … Dringlichkeit. Eine Aufforderung, ein Wunsch nach Licht auf die Wirklichkeit, nach Wahrnehmen – Wahrhaben der Verundenheit.
        Statt der Trance in der wir uns befinden.
        Ich schreibe „wir“, weil ich mich oft selber in dieser Trance befinde. Ich schreibe NICHT „wir“, weil ich dich persönlich meine.
        Ich will mich nur davor hüten, von mir weg auf die anderen zu zeigen.
        Ich zeig ja trotzdem viel auf andere, Z.B. auf die, die ständig von „den Ausländern“ reden. (Auch ein Teil, wie ‚Zeug kaufen‘.) Von denen bekommen doch auch welche feuchte Augen, wenn sie „Imagine“ hören.
        Oh, wenn ich Worte hätte. Bzw. ich hab Worte, die füllen viele Seiten. Und vielleicht wirr, ich hoffe, ich kann mich bisschen verständlich machen. X)

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