Stille

Ich kann es selbst kaum fassen… Mein Mitteilungsbedürfnis war die meiste Zeit meines bisherigen Lebens ungebrochen. Aber nun…

Nicht, dass ich eine Blogpause verkünden wollte oder könnte. Ich hab keine Ahnung was morgen ist.

Nicht, dass ich nichts mehr zu sagen hätte. Aber aus irgendeinem Grund mag ich es im Moment nicht mehr dort hinaus sagen. Es reicht, was still in mir da ist. Ich lebe einfach und das ist mir genug.

Manchmal hat es ein bisschen was von diesem Satz, den ich vorher bei Ulrike Sokul als Zitat gefunden habe:

Manchmal geschehen Dinge, die so intim sind, dass es unfein wäre, darüber zu berichten.

(aus Natalie Grueso Der Wörterschmuggler)

Meistens ist es viel banaler. Da genügt es mir, einfach zu sein.

By the way… DANKE an dieser Stelle für dein interessiertes Lesen, (im Falle von vorgestellten Klängen) dein Zuhören, danke für dein Mit- und Einfühlen, danke für deinen Zuspruch und Trost, wenn es mir nicht so gut ging oder sonst eben für deine Kommentare. Die Blogger-Zeit hat mir bisher viel gegeben und sie wäre nicht ohne dich möglich gewesen.

Ob es hier still bleibt oder wieder was kommt… Wer weiß? Ich wünsche dir eine ganz gute Zeit… mit allem was zu dir gehört, was dir Freude macht, dich belebt, was gelöst werden will, was sich verändern darf…

1710 Morgen nach dem Vollmond_28.09.2015, 6.39 Uhr1711 Rolltreppe Schwanthalerhöhe München_07.07.2015 1712 Weg ins Suhrental_04.09.2014

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34 Gedanken zu „Stille

  1. Es gibt grad einige – Abschiede…? So würd ichs nicht nennen. Weiterwanderungen. Manches hat sich neu sortiert und manche, einst sehr schöne und liebgewonnenen Ressourcen sind nicht mehr, was sie waren.

    Schöne Fotos! 🙂

    Keine Pläne. Alles Liebe!

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    • Ja, Weiterwanderungen, so fühlt es sich an, obwohl ich nicht sicher bin, wohin die Reise geht. Ich wandere weiter und lass mich überraschen was kommt.

      Freut mich, dass dir die Fotos gefallen 🙂

      Bloggen war eine lieb gewordene Gewohnheit, die das im Moment nicht ist. Und das Beste ist, dass es mir gut geht damit.

      Alles Liebe auch dir ❤ ⭐

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  2. Ich lasse mich überraschen, liebe Marion. Ich freue mich, wenn du da bist und ich verstehe es, wenn du mal Stille brauchst. Nur ganz weg, das sollte nicht sein … das würde ich sehr bedauern.

    Und die Fotos gefallen mir auch 🙂

    Ganz liebe Grüssle!

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    • Fein, dass dir die Fotos gefallen 🙂
      Unsere Blog-Bekanntschaft ist ja noch recht jung. Fotos wie diese gab es schon einige hier, z.B. der Weg hinunter ins Tal, keine 5 Min. von meiner Wohnung entfernt, der anfangs einen großen Zauber für mich hatte, als ich hierher zog. Insofern weiß ich zwar immer noch, dass es eine wunderschöne Aussicht ist, aber den Zauber des Anfangs hat sie für mich nicht mehr. Man gewöhnt sich auch an das Schönste mit der Zeit und hat dann auch wieder Lust auf Abwechslung; jedenfalls ergeht es mir jetzt so.

      Es sind immer diejenigen, die bleiben, denen es schwerer fällt loszulassen. Mir ging es innerhalb der Blog-Sphäre auch so, wenn welche angekündigt haben zu gehen, die mir innerhalb dieses Rahmens lieb geworden waren. Aber ja, vielleicht gibt es eine neue Lebensphase bei mir. Vielleicht mag ich dann auch wieder Neuigkeiten bloggen, die auch innerlich für mich welche sind. Ich weiß das jetzt nicht.

      Liebe Grüße zurück ⭐
      Marion

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  3. Hallo Marion,
    ich freue mich sehr, mal wieder von Dir zu hoeren. Du wurdest vermisst.
    Zu „Stille“: das muss ganz einfach manchmal sein, sich auf sich selbst besinnen, schweigen, aber in sich hineinhorchen. Das kann nur gut tun. Und das wuensche ich Dir ganz besonders: dass es Dir weiterhin gut geht.
    Von Herzen liebe Gruesse,
    Pit
    P.S.: und wenn Du einmal wieder Lust hast zu bloggen, dann fein. Aber es muss Dir danach sein.
    P.P.S.: bin gereda im Zug nach Berlin.

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    • Hallo Pit,
      schön zu lesen, dass ich vermisst wurde.
      Du hattest ja auch schon Blog-Abstinenzen und dachtest zunächst, es sei vielleicht für immer. Ich weiß es derzeit einfach nicht.
      Aber mich aufs Leben zu konzentrieren tut grad gut, ohne darüber schreiben zu müssen – und auch über sonst nichts, obwohl mein Innenleben sich bunt und sehr lebendig anfühlt.
      Danke für deine lieben guten Wünsche.
      Und dir wünsch ich eine ganz gute Fahrt in Old Germany 😉
      Hab feine Tage da ⭐
      Marion

      Gefällt 2 Personen

    • Danke dir, das sind schöne Worte, die ich gerne mit auf die nächste Wegstrecke nehme. Ich bin dabei… 🙂
      Wir werden sehen, ob, wann und wie wir uns wieder lesen.
      Auch dir alles Liebe und Gute ⭐

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  4. Liebe Marion, ich danke Dir für Deine stets schönen Beiträge, die ich gern lese. Manche Lebenszeiten sind so voller Energie, dass sie sich mitteilen möchte. In anderen bedarf es des ruhigen Sammelns und Beisichseins. Es sind Wachstumszeiten des Bewusstseins, Arbeitszeiten, in denen die Energie, die sich sonst nach außen richtet, nach innen kehrt, um dort die Prozesse voranzutreiben.
    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Einkehr und Freude am Leben.
    Liebe Grüße in Deine Stille,
    von der Karfunkelfee✨

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    • Ach, liebe Karfunkelfee, was für feine Worte von dir, das funkelt und strahlt ⭐
      Es freut mich, dass du meine Beiträge bisher gern gelesen hast; ich habe sie auch gern geschrieben.
      Wachstumszeiten des Bewusstseins…, das klingt stimmig.
      Es ist eine spannende Zeit, die konzentrierte Aufmerksamkeit braucht, sich aber auch so anfühlt, als führe sie mich in neue Gefilde, auf die sich etwas in mir abenteuerlustig freut.
      Ganz liebe Grüße ❤ aus meiner Stille in Dein Funkeln ✨

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      • Ich weiß…ich erlebe gerade Ähnliches. Doch ich lese meine Blogfreunde weiterhin, bin nur selbst still, weil ich es eben jetzt brauche…
        Ja. Es sind keine leichten Zeiten, sie erfordern, dass man sich selbst tief in die Augen schaut und diesem Blick standhält. Und das erfordert Kraft, Bewegung und viel Energie. Gut, sie richtig einzuteilen.
        Du hast ein sehr gutes fotografisches Auge für Stimmungen und Deine Texte regen zum Denken an. Das alles ist schöpferische Energie. Sie kommt wieder und wird mit jeder Pause stärker und bewusster. Du wirst sehen…✨

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        • Mein Eindruck im Moment ist auch, dass es sich um eine Art universeller Energie im Moment handeln könnte, da ich in meinem Umfeld erlebe, wie Menschen an uralte Grenzen in sich stoßen und die Gelegenheit bekommen, die zu überwinden.

          Ich lese wie du weiterhin in den abonnierten Blogs, genieße aber auch, dass das erste Mal seit langer langer Zeit „Ruhe“ in meinem Email-Postfach ist. Dort war es noch nie so still und aufgeräumt wie zur Zeit.

          Du findest sehr passende Worte für das, was ich gerade stattfinden fühle. Und du machst Mut. Ich danke dir sehr dafür ⭐

          Ich wünsch dir von Herzen die Energie und gleichzeitig Flexibilität, die es gerade braucht.

          Gefällt 2 Personen

  5. Liebe Marion
    nun ja….. jeder soll wie er es mag, oder sie :-). Das Leben besteht aus so vielen Phasen. Es verändert sich, und das ist gut so.

    Ich vermisse dich jetzt schon. Ja, so egoistisch bin ich. Bin nicht wirklich froh das zu lesen…. Denn deine Ansichten und deine Meinung, deine Philosophie – ich mag das ALLES sehr und schätze es auch so sehr an dir.

    Es ist schön, dass du deine Rückkehr offen lässt…. Vielleicht tust du ja auch ab und zu deine schönen Fotos rein, ohne viel Text……. wer weiss. Ich bin gespannt.

    Um eine virtuelle Umarmung kommst du nicht drumrum 😉 *knuddelt*

    Machs Gut! Ich wünsche den für dich allerbesten Weg! immer!

    von Herzen, liebe Grüsse
    sonja

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    • Liebe Sonja,

      das kommt vom Herzen, ist so gerade und ehrlich, damit kann ich sehr gut leben, in jedem Wort.

      Es freut mich ganz besonders, an dieser Stelle von dir zu lesen, was du an mir schätzt. Du bist gefühlt an Stellen, wo es für mich interessant geworden wäre, zurück gewichen und hast geschwiegen (andererseits habe ich das dann an bestimmten Stellen womöglich auch gemacht, aus deiner Wahrnehmung) und ich habe mich dann gefragt: Was denkt sie sich wirklich? Warum antwortet sie jetzt nicht mehr. Aber natürlich sagt das auch über mich etwas aus, nämlich, dass ich stets Rückmeldung suchte und oft brauchte.

      Egal ist mir die immer noch nicht, natürlich nicht. Aber zur Zeit habe ich mit mir allein rasch den Frieden, den ich ein Leben lang nicht hatte, verzweifelt suchte und nicht wusste, wie ich ihn erreichen kann. Nicht, dass er nie da gewesen wäre, aber es war mir immer zu kurz. Und momentan ist er in einer Tiefe da, die mir vor allem eine Lebenssituation schenkt, die ich so nie gewollt hätte. Das erstaunt mich, macht mich aber auch froh.

      Es ist bei mir angekommen, dass du es schätzen würdest, irgend etwas von mir zu hören oder sehen und dafür dank ich dir. Es ist ein schönes Lob für all die Zeit, Energie und Liebe, die in diesem und meinen anderen Blogs steckt.

      Ich bin auch gespannt was kommt. Und drück dich mal von Herzen.

      Auch dir wünsche ich genau das, was das allerbeste für dich ist ⭐

      Marion

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  6. Liebe Marion!

    Ja, so ist es…die Stille, das muss mal sein. So ergeht es mir auch so ab und an und lasse es deswegen auch ein wenig sein, das Bloggen. Ich wünsche Dir viel Glück, viel Gesundheit in Deinem Leben und freue mich natürlich auch, wenn Du wieder aus der Stille kommen möchtest!
    Liebe Grüße, Emmi

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    • Danke Emmi,
      ich wünsch dir auch alles Liebe und Gute und dass du jeweils das machst, was zu dir gehört und passt und womit du dich wohl fühlst.
      Alles hat seine Zeit… Mal sehen, was noch für Zeiten kommen 🙂
      Liebe Grüße, Marion

      Gefällt 1 Person

  7. Liebe Marion,
    auch ich habe immer sehr gerne bei dir gelesen. Oftmals still, aber immer interessiert.
    Ich würde mich freuen, wieder von dir zu lesen und wünsche dir eine schöne, erholsame und guttuende stille Zeit. (Um nicht zu schreiben: Stillzeit, lachh).
    Ganz liebe Grüße von den Leidenschaften

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    • Liebe allemeineleidenschaften,
      du warst eine treue Likerin, das ist mir aufgefallen. Danke für dein Interesse bisher.
      Und auch Danke für deine guten Wünsche. Bei der Stillzeit musste ich auch lachen. Lustiges Wortspiel 🙂
      Hab eine gute Zeit und vielleicht bis mal wieder… Es wird sich zeigen.
      Liebe Grüße
      Marion

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  8. Es gab Zeiten im Leben, da habe ich, besonders bei Problemen, ständig nur gesabbelt, Stunden telefoniert usw…. Rückblickend muß ich sagen, dass mit das nur Energie geraubt hat und kaum weiter Nutzen für mich brachte.
    Mittlerweile sortiere ich die Dinge für mich selbst und vermisse keine Gespräche.
    Meist sind meine Probleme auch nicht so 0815, dass sich mal eben jeder gerne damit auseinandersetzt und antwortet.
    Was von den Leuten kommt, sind allgemein bekannte Allgemeinplätze, die ich schon lange kenne und für mich unbrauchbar sind.
    Von daher sind für mich Gespräche eigentlich nur Streß.
    Ich lebe nun schon seit sehr langer Zeit ehr eremitenartig und vermisse wirklich nichts von den Menschen.
    Ok, auch ich muß ab und zu mal 2 bis 3 Worte wechseln, um zu testen, ob mein Sprachzentrum noch funktioniert *g*
    Dafür reichen dann aber die kurzen Smalltalks beim Einkauf und beim täglichen Spaziergang durch die Stadt. Da ist immer mal irgendwo ein Kurzquätschken angesagt. Mehr brauche ich nicht.

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    • Ja, an so Zeiten erinnere ich mich auch, stundenlang am Telefon mit einer Freundin. Aber damals wusste ich es nicht besser und konnte damit auch nicht anders umgehen. Insofern hatte das seine Berechtigung und half mir damals auch, danach mit dem Alltag wieder entspannter fortzufahren. Heute bin ich in der Lage, mehr für mich selbst zu sortieren, aber gute Gespräche mit einer vertrauten Person, die mich gut kennt, in der Tiefe, bringen mir immer noch viel, wenn beide grad inneren Raum dafür haben. Als Eremit kann ich mich nicht unbedingt bezeichnen, auch wenn mir Unabhängigkeit wichtig ist.

      Oberflächliche Gespräche sind für mich auch mehr Stress, als dass sie nutzen.

      Es gibt (für mich) einfach Lebensphasen, wo der Rückzug auf mich selbst, eine Art Klausur, mich gut zu mir selbst zurück bringt. Dies ist für mich gerade so eine Phase. Sie ist heilsam. Ob diese Phase bis zum Ende dieses Lebens dauert oder nicht, bleibt offen. Es fühlt sich an, als ob eher nicht. Aber wenn ich irgendwann einmal wieder näher mit einem Menschen leben sollte, dann wird es mit mehr Bewusstheit geschehen, mehr Wissen um mich selbst und mehr Achtsamkeit für mich und meine Bedürfnisse. Ich werde mehr bei mir bleiben können und meine Grenzen setzen, wo es nötig ist, damit es mir gut geht. Das ist Voraussetzung. Ansonsten geht es mir allein besser.

      Du hast einen sehr interessanten Nutzernamen. Herz sucht Heimat. Ohne an Abhängigkeits-Fäden zu hängen. Ein schönes Bild.

      Es ist eine befriedigende Erfahrung, wenn man diese Heimat in sich finden kann und von dort die Stärke und Energie für den Alltag findet. Je nachdem was man bisher erlebt hat, kann das dauern. Aber für die Erfahrung bin ich dankbar. Sie ist sehr wichtig für mich.

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  9. Manchmal sind es nur Bilder, die die Stille durchbrechen und sich einen kleinen Raum suchen. Auch wenn ich jetzt erst über diesen Beitrag stolpre, so kann ich dich gerade sehr gut verstehen. Apropos Bilder … beim anschauen kam mir eine Idee. Mehr auf dem anderen Medium.

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