I took the long way home

Für den Expressbus Zürich – München hätte ich gestern relativ früh los müssen, daher entschied ich mich für die längere Route mit Übersetzen über den Bodensee. Mittags abgefahren, alle Geschenke und sonstiges im Gepäck.

Busbahnhof Zürich: Ich war früh genug dran und konnte als eine der ersten einchecken, daher im Doppeldecker einen 2er-Platz ganz vorne für mich haben, seehr komfortabel und super Sicht…

2049 I took the long way home_22.12.2015, 13.53 Uhr_vom Smartphone

In Konstanz am Döbeleplatz war der erste Halt. Da erwartete uns auch die deutsche Polizei, die zu Zweit da waren und alle Pässe kontrollierten.

Bei der Gelegenheit fielen mir die dunkelblauen Uniformen auf, denn kürzlich hatten wir in der Arbeit das Gespräch davon. Und gestern Abend hab ich mich dann mal online schlau gemacht. Die Bayern sind da wieder mal die Eigenbrötler, die als einziges Bundesland noch die moosgrünen mit den beigen Hemden/Blusen tragen. Dieses Jahr ist zwar nach Trageversuchen wohl die Entscheidung für einen Wechsel auf dunkelblau gefallen, aber dies wird erst sukzessive bis Ende 2016 umgesetzt (laut Wikipedia).

2050 Konstanz_Döbeleplatz_22.12.2015, 15.00 Uhr_vom Smartphone

Identisch wie der grüne Bus links auf dem Foto sah auch der aus, in dem ich saß.

Dann am Bodensee – Warten an der Fähre…

2051 Bodensee_Fähre_22.12.2015, 15.26 Uhr_vom Smartphone

2052 15.36 Uhr_vom Smartphone

2053 Bodensee_vom Smartphone

2055 Bodensee_15.53 Uhr_vom Smartphone

und Ankunft auf der anderen Seite in Meersburg…

2056 Ankunft Fähre Meersburg_15.52 Uhr_vom Smartphone

Weihnachtsbeleuchtung, das dürfte in Friedrichshafen gewesen sein…

2057 Weihnachtsbeleuchtung_16.30 Uhr_vom Smartphone

Ein wirklich schöne, bequeme, entspannte Anfahrt nach München war das gestern also, auch wenn sich das letzte Stück ab Landsberg gefühlt meistens recht in die Länge zieht. Aber ich hatte Gelegenheit im Bus zu schlafen, was auch nötig war.

Im ZOB in München war die Hölle los. Die Busse stauten sich zurück bis auf die Arnulfstraße. Drinnen waren etwa 4 Bus-Buchten als Baustelle abgesperrt und alles wälzte sich drumherum. Stadt halt… 😛 Aber trotz allem fühlte es sich sehr gut an, wieder mal nach München zu kommen.

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13 Gedanken zu „I took the long way home

    • Hallo Bettina,
      schön dass du kommentierst 🙂 Hab an dich gedacht die Tage.
      Diesmal ist mein Aufenthalt zu kurz, um dich nach einem Treffen zu fragen.
      Aber dann mal wieder im nächsten Jahr. Vielleicht klappt es ja.
      Ich wünsch dir auch schöne Weihnachten und ein gutes, vor allem gesundes neues Jahr!
      Lieben Gruß
      Marion

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  1. Hallo Marion,
    danke fuer’s Mitnehmen auf die Fahrt, und hab’s fein in Muenchen. Bei den „Eigenbroetlern“ 😉
    Ich wuensche Dir und den Deinen ein besinnlich-frohes Weihnachtsfest und auf dass das neue Jahr ein gutes wird,
    Pit

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  2. Der ZOB – in den letzten Wochen war ich öfters da. Das Eurostars Grand Central Hotel liegt nur wenige Minuten entfernt und so buche ich es ganz gerne, weil ich mit der S1 super, und in wenigen Minuten, zur Hackerbrücke fahren kann. Was mir dabei besonders aufgefallen ist, ist der massive Anstieg von Obdachlosen und/oder verlorenen Menschen, die dort mehr oder weniger Leben.

    Es ist wirklich selten, wenn ich noch schnell im Lidl meine Milch kaufe, dass dort keine Menschen liegen und schlafen. Auch die Anzahl der Helfer ist massiv angestiegen. Sie laufen in abgestimmten Westen herum und versuchen die Menschen anzusprechen. Die Polizeipräsenz ist ebenfalls massiv erhöht worden. Warum? Ob sie darin eine Gefahr sehen? Ich weiß es nicht.

    Ich halte mich relativ kurz im ZOB auf, und dennoch habe ich sehr oft die Sperrung der Brücke und Krankenwagen Einsätze gesehen. Ich blieb nie stehen um zu schauen, was passiert war. Es macht mich traurig zu sehen, wie weit ein Mensch abstürzen kann.

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    • Hallo Julusch,

      nachdem ich mir eben ein Ersatz-Netzteil für meinen Laptop besorgt hab (das Original ist in München liegen geblieben), kann ich jetzt auch wieder richtig online. Mit meinem reduzierten Smartphone hab ich nur eingeschränkte Möglichkeiten und die Tipperei da drauf – das weißt du ja selbst.

      Ich war gespannt, ob ich in München etwas wahrnehme von den Flüchtlingen, aber außer einem (obdachlosen?) Mann, der es sich in der von mir am häufigsten frequentierten Station (Schwanthalerhöhe U4 U5) auf den Bänken bequem gemacht hatte, mitten unter den vielen Leuten, mit Sack und Pack, habe ich keine Veränderungen gesehen. Offensichtlich war ich einfach nicht dort unterwegs, wo man eine hätte sehen können.

      Vom ZOB bewege ich mich stets in südlicher Richtung zu Fuß fort (Richtung Theresienwiese), aber dort habe ich nichts dergleichen gesehen, was du beschreibst. Außer dass der ZOB selbst übervoll war, was ich dort so noch nie gesehen hab.

      Man kann sehr schnell sehr tief stürzen.

      Solche Sachen geben mir immer das Gefühl, wie gut es mir doch geht, in vielerlei Hinsicht!

      Liebe Grüße
      Marion

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  3. Pingback: München Weihnacht 2015 / der 24. und Ausklang | Unterm Firmament

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