Topinambur

Immer mal wieder gehört, nie genauer damit beschäftigt.

Am Samstag beim Einkaufen schaute ich beim Obst und Gemüse was mich anlacht, worauf ich mal wieder Lust hätte. Bei den reduzierten weil bald ablaufenden Lebensmitteln sah ich eine Packung Topinambur und griff spontan zu.

3287 Topinambur_16.05.2016

Keine Ahnung wie man das macht und wie es schmeckt, dachte ich mir, aber ich hatte Lust auf einen neuen Geschmack.

Gleichzeitig landeten braune Champignons und Mungobohnensprossen in meinem Einkaufswagen. Mir schwebte vor, Topinambur evtl. in gut gewürzter Suppenbrühe zu kochen und zu den in der Pfanne gebratenen Pilzen und kurz in der Pfanne gewendeten Sprossen dazu zu geben und alles in einer schmackhaft exotisch gewürzten Sauce anzumachen.

Als ich heute vom Saunen und Schwimmen auf dem Heimweg war, dachte ich an den Kühlschrankinhalt und guckte schon mal auf dem Smartphone nach Rezepten für Topinambur. Dort las ich, dass man T. auch ungekocht als Salat verwenden kann. Also geschah daheim folgendes.

3288 Topinambur Champignons Mungobohnensprossen

Zuerst die T. mit dem Messer geschält und in kleine Scheibchen geschnitten, in der Pfanne in heißem Olivenöl mit Gewürzsalz für einige Minuten gebraten und dann auf den Teller gegeben. Ebenso machte ich es mit den Champignons und zum Schluss wurden die Sprossen noch kurz im Ölrest gewendet und auf den Teller gegeben.

Während dessen hatte ich ein Dressing angerührt.

3289 Dressing

Die Grundsubstanz bildete eine fertig gekaufte French-Gewürz-Salatsauce. Zu ihr kam Balsamico, Meerrettich und Dijon-Senf aus der Tube, etwas Thai-süß-sauer-Sauce, ein gehäufter TL Sanddornmark, einige klein geschnittene Knollen von eingemachtem Knoblauch und einige frische Basilikumblätter und rührte alles mit ein wenig Reismilch glatt.

Das wurde über dem Gemüse verteilt.

3290 Auf dem Teller

Wie es geschmeckt hat?

Topinambur muss man probieren, schwer zu beschreiben. Die Konsistenz ist ähnlich der von Kohlrabi, der Geschmack hat etwas von Petersilienwurzeln, ist aber süßlicher, also neutraler. Der T. hatte noch Biss und machte sich ausgezeichnet. Auch der Rest passte für mich heute irgendwie dazu und ich genoss das Mahl, wie ich es in so einer Art noch nie zubereitet habe. Machte Spaß – sowohl das Kochen als auch das Essen 🙂

Nachdem ich heute Vormittag mit der Kollegin trotz des Feiertags in der Werkstatt war und für morgen schon etwas vorgearbeitet hab, damit all das fertig ist, was morgen ausgeliefert werden muss, kann ich morgen Früh ausschlafen und später kommen, so starte ich entspannter in die neue Woche, die noch einmal Urlaubsvertretung für die Chefs beinhaltet.

Eine gute neue…

PS: Wer gerne noch etwas mehr über Topinambur lesen möchte, diesen Artikel finde ich ganz informativ.

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7 Gedanken zu „Topinambur

    • Hallo Pit,
      erstaunlich, dass er (angeblich kann man gleichermaßen er oder sie sagen) bei euch nicht angeboten wird, denn…
      „Topinambur stammt aus Nord- und Mittelamerika, ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet wird in Mexiko vermutet. Heute ist die Art im zentralen und östlichen Nordamerika sowie in Mittelamerika verbreitet und gilt als Kulturpflanze der Indianer aus vorkolumbianischer Zeit.“ (Quelle)
      Also eigentlich bist du näher dran am ursprünglichen Vorkommen, wenn das so stimmt.
      Andererseits ist seine Verwendung eben hier eine Modeerscheinung. Wer weiß wie lange?
      Bis demnächst… 🙂
      Marion

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