Heimatreise IV

Der Freitag war der Geburtstag meiner Tochter. Wir hatten geplant, ihn für das Feiern unserer drei Geburtstage des Jahres zu nutzen, wenn wir schon mal zusammen sind.

Vormittags war ich nochmal in der Stadt, Nachmittags gings an den See, juchhe. Es war mein erster Besuch am Lußsee in Langwied, im Westen vor den Toren Münchnens (Wikipedia: Langwieder Seenplatte). Ich bin begeistert…

3384 Lußsee_08.07.2016, 16.42 Uhr_Smartphone

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Erstens ist er sehr sauber! (Baggersee)
Zweitens war das Wetter perfekt. Mit meinem Sonnenhut und einem leicht wehenden Wind hielt ich anfangs die Sonne recht gut aus, bis ich aufgeheizt genug war, mich ins Wasser zu wagen. Es war anfangs frisch, aber dann richtig erfrischend! Ich schwamm den See der Länge nach fast ganz durch und genoss es!

Danach ließ ich mich von der Sonne wärmen und fühlte mich bei dem Wetter, dem Wind und dem angenehmen Liegen auf den kleinen Kieseln, die sich unter dem Handtuch sehr gut verteilen, wie im Süden am Meer. Herrlich! Sonne und Wind auf der Haut, Wasser zum Abkühlen, das ist für mich der Inbegriff von richtigem Urlaub.

Langsam kam etwas Schatten durch die wandernde Sonne und ein paar Bäume, gerade rechtzeitig, bevor es mir zu heiß wurde. Ach, so hätte ich ewig liegen können…

Aber für abends hatten wir Grillen auf dem Balkon meiner Tochter geplant und irgendwann mussten wir los, um alles vorzubereiten, wobei sie das meiste allein machte. Das war ihr Geburtstagsgeschenk an uns.

Sie hatte einen langjährigen Freund eingeladen, den wir nun auch einmal kennen lernten. Wir schmausten und schwatzten, bis die Bäuche rund waren – und so verging der Freitag Abend.

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9 Gedanken zu „Heimatreise IV

  1. Hallo Marion,
    wunderschön da – aber voll. Freut mich, dass es Dir so vile Spaß gemacht hat.
    Ich halte es übrigens nur kurz in der Sonne aus. Ist mir zu warm. Aber das ist ja auch hier, in Südtexas. Wenn wir kein Sonnendach mit haben, verziehen ich mich nach 20 bis 30 Minuten schon ins Auto, in den Schatten, oder sogar wieder zurück auf’s Zimmer. Außerdem bin ich mit der Sonne, trotzt Sonnenschutzcreme mit Faktor 70 oder 80, sehr vorsichtig. Ein „Sonnenanbeter“ war ich noch nie. 😉
    Hab’s fein,
    Pit

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    • Hallo Pit,
      ich glaube, je älter man wird, umso schwieriger wird es die pralle Sonne auszuhalten. Das ist wohl normal.
      Ich denke in Südtexas wäre ich fast nur im Schatten anzutreffen. Es reichte mir schon vorzustellen, wie du in der Hitze 2 Std. im Garten gearbeitet hast, um die kleinen Eichen in Schutz zu bringen.
      Als ich jung war, war ich sehr wohl ein Sonnenanbeter und Sonnenbrand gab es selten, dafür bin ich nicht so der Typ.
      Inzwischen schätze ich im Sommer durchaus den Hut auf dem Kopf und die Sonne wird dann in Maßen genossen und rasch im Wasser abgekühlt und dann auch wieder der Schatten gesucht. Aber so ein bisschen Sonne und Wind auf der Haut nach dem Wasser bringt mir stets sämtliche Gefühle der Jugend zurück, wie ich sie im Süden am Meer hatte. Unvergleichlich!
      Bis dann…

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      • Hallo Marion,
        das mit einem Hut auf dem Kopf hat mir Mary schon von ersten Tag an beigebracht. Und außerdem habe ich beim Arbeiten draußen immer eine lange Hose und ein langärmeliges Hemd an. Wenn die einmal – und das jetzt blitzartig – nassgeschwitzt sind, gibt das mehr Verdunstungskälte als der Schweiß auf der blanken Haut.
        Natürlich hätte ich gestern zu einer anderen Tageszeit draußen sein sollen. aber … Irgendwie schaffe ich es immer, zur heißesten Zeit draußen zu sein. 😉 Echt gutes Timing! 😉
        Wenn wir an der Küste sind, kühle ich mich auch (gelegentlich) im Wasser ab. Wobei „abkühlen“ natürlich relativ ist. Bei Außentemperaruren von 40 Grad und mehr ist auch Wasser von 28 bis 30 Grad [so warm wird das Meerwasser hier an der Golfküste] noch „kühl“.
        Mach’s gut,
        Pit

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        • Hallo Pit,
          verstehe!
          Und dass so warmes Wasser nicht mehr so viel Kühlung bringt, aber bei 40 Grad draußen dann doch noch etwas, auch verständlich. Das ist halt dann das Klima in der Region, mit dem man sich arrangieren muss. Aber du hast ja lange Übung inzwischen.
          Eine gute neue Woche…

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          • Ja, liebe Marion, ich habe mich schon so ziemlich dran gewöhnt. Und hier im neuen Haus haben wir ja auch eine Klimaanlage – auch wenn die im Wohnbereich seit Freitagabend ausgefallen ist. da warten wir auf den Reparateur. Aber im Schlafbereich und hier im „Büro“ klappt es mit der Kühlung noch. Also werde ich nicht zerfließen. 😉
            Auch Dir eine gute neue Woche,
            Pit

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            • Eure Klimaanlage ist mir präsent, gerade weil es für uns so ungewöhnlich ist, sowas im privaten Bereich zu haben.
              Dass sie – außer im Schlafzimmer – momentan nicht tut was sie sonst tut, hab ich in einem deiner Kommentare gelesen.
              Auf dass es bald wieder überall angenehm kühlt 😉

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              • Hallo Marion,
                hierzulande ist eine Klimaanlage ja gang und gäbe, auch in Privathäusern. Da war Mary’s altes Haus schon ungewöhnlich. Aber das war ja auch von 1938. Wir hatten da nur in den beiden Schlafzimmern sogenannte „Window Units“, aber davon tat es in der letzten Zeit auch nur noch eines. Das konnte dann ganz schön warm werden, auch weil das Haus so gut wie gar nicht isoliert war.
                Was uns hier so gut gefällt – außer das es überhaupt eine Klimaanlage [und Heizung – die in Karnes City total fehlte] hat – ist, dass Wohn- und Schlafbereich zwei vollkommen getrennte Klimaanlagen haben. Das spart einerseits Strom, weil wir tagsüber den Schlafbereich und des nachts den Wohnbereich abschalten, und andererseits haben wir, wenn wie jetzt einmal eine Anlage ausfällt, eben wenigsten noch die Hälfte des Hauses kühlbar. Und dazu kommt dann noch eine dritte, ganz kleine Klimaanlage im „Büro“. Das ist die eine Hälfte der ans Haus direkt angebauten Garage. Unser Vorbesitzer [er malte gelegentlich] hatte da sein Sudio, und wir haben es zum Computerraum [hochtrabend „Büro“] umgewidmet und eben eine kleine extra Klimaanlage – genauer gesagt, eine Wärmepumpe – installieren lassen. So ist es dann hier auch angenehm kühl im Sommer und warm im Winter.
                Mach’s gut,
                Pit

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                • Hallo Pit,
                  das ist wirklich sehr komfortabel gegenüber eurem alten Haus, aber das Baujahr, klar…
                  Spart ihr wirklich Strom, wenn ihr die Klima teils abschaltet, weil es dann doch danach erst mal wieder richtig runterkühlen muss, oder?

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                • 100%ig kann ich es natürlich nicht sagen, aber ich glaube schon, dass es Strom spart, trotz der Tatsache, dass eben die Räume erst wieder heruntergekühlt werden müssen. Immerhin ist die Anlage dann ja so etwa 8 bis 10 Stunden vollkommen ausgeschaltet.

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