Speakers Corner

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19 Gedanken zu „Speakers Corner

    • Hallo Julusch,
      du hast richtig gesehen, da war bisher noch leer. Da ich diesen Blog erst am 30.10. begonnen habe, gab es bisher noch keine Einträge im Speakers Corner.
      Auf meinem Vorgängerblog hatte ich auch schon den Speakers Corner und da hatte sich im Laufe der Zeit doch was angesammelt.
      Nein, der Bereich ist nicht privat, sondern für alle gleich sichtbar. Es ist eine Möglichkeit etwas zu sagen, ohne sich auf einen speziellen Beitrag zu beziehen 🙂
      Freut mich, dass dir die Idee gefällt.

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      • Ja, ich finde das toll. Wäre es okay für dich, wenn ich das übernehmen würde? Oft würde ich gerne auch bei anderen Kommentare hinterlassen, aber die sind oft allgemeingültig und passen nicht immer irgendwo rein.

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        • Na sicher kannst du das übernehmen, ich hab da kein Copyright drauf gepachtet. Es ist eine Idee, die schon so lange gut läuft und sich speziell für bestimmte Leute bewährt hat. Warum sollte sie sich nicht verbreiten?

          Je mehr es sehen, wer weiß… Der ein oder andere findet vielleicht auch noch Gefallen daran. Ich hab überhaupt nichts dagegen 🙂

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    • Palmen im Sand am Strand mit einem Liegestuhl daneben, ja, durchaus… 😉 Derweil darf die Sonne über meine Haut streicheln und ein kühlender Cocktail zwischendurch, ja warum nicht. Aber Schnee hat für mich doch noch mal seine ganz eigene Faszination, ganz ohne besinnlich anerzogenes. Die „staade Zeit“ gabs bei uns just nicht; als Zeugen Jehovas wurde bei uns nicht gefeiert, basta. Alles heidnisch.

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      • Was soll bei den Zeugen Jehovas da heidnisch sein, die beziehen sich ja NUR auf die Bibel!?
        Heidnisch war bei uns VOR der Bibel.
        Man sollte die Heiden nicht beleidigen! 😉

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        • Genau, sie beziehen sich NUR auf die Bibel. Und argumentieren, was dort nicht geboten wird, davon wollte Gott auch nicht, dass es gefeiert wird. Alle Bräuche, die aus Zeiten von vor der Bibel kommen sollen, bezeichnen sie als heidnisch und damit als außerhalb dessen, was Gott von uns will.

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  1. 1. Ich liebe […Theater, aquatische Körperarbeit, warmes Meer……………..]? Gerne Mehrfachnennungen.

    2. Womit kannst du dir selbst helfen, wenn du in einem Tief steckst? Rückzug, nachdenken-das war früher//jetzt Thema aufstellen

    3. Was machst du, wenn sich eine Welle intensiver unangenehmer Gefühle anschleicht? versuchen sie auszuhalten und zeitnah aufstellen

    4. Was bedeutet die Natur für dich? Viel, bin zur Zeit nicht so beweglich, kann nicht viel herausgehen

    5. Was fängst du mit dem Begriff “Gott” für dich an und warum? Gott würde ich ersetzen mit dem Wort Universum

    6. Frühaufsteher oder Langschläfer? wenn Arbeit, dann Frühaufsteher, wenn Freizeit, dann etwas später

    7. Gibt es eine Arbeit, die dich froh macht und warum? meine Arbeit, sie ist sehr interessant

    8. Was ist dir an Freunden besonders wichtig? habe keine

    9. Wenn du einen Wunsch bezüglich Beziehungsstatus frei hättest: Welchen würdest du wählen? Achtsamkeit und Respekt für beide Partner – das Schicksal des anderen Partners versuchen anzuerkennen

    10. Magst du Kinder und warum? Ja, habe 2

    11. Wenn du wählen könntest, jemand anderer zu sein, wer wärst du dann am liebsten?
    kämpfe noch darum ich selbst zu sein

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    • Liebe Sybille,

      du hast dir ein Stöckchen genommen und die Antworten hier gepostet, kreative Idee. Danke für die Mühe, die du dir damit gemacht hast. So konnte ich dich ein wenig kennen lernen, auch wenn ich keine Ahnung habe wer und wo du bist.

      Wie betreibst du „aquatische Körperarbeit“? Was genau muss ich mir darunter vorstellen? Kneipp’sches Wassertreten? 😉

      Spielst du selbst Theater oder guckst du gerne zu?

      Schön, dass dir Aufstellungsarbeit weiter hilft. Es gab eine Zeit, da hab ich es auch gemacht, passiv als Statist und aktiv als selbst Aufstellende. War eine interessante Zeit.

      Mir fallen noch viel mehr Fragen ein, sofern du sie beantworten möchtest…

      Bist du krank? Welcher Arbeit gehst du nach? Wie kommt es, dass du keine Freunde hast?
      Was meinst du bei 9. damit, dass du dir wünschst, dass in der Partnerschaft das Schicksal des anderen Partners versucht wird anzuerkennen? Ich meine, was ist für dich „Schicksal“? Und bedeutet anerkennen in dem Fall Rücksicht, Mitgefühl, auf den anderen mehr eingehen?
      Wie alt sind deine Kinder? Leben sie noch zu Hause?

      Ach ja – und: Ich wünsche dir viel Energie und Mut auf dem Weg, immer mehr du selbst zu sein.

      Liebe Grüße
      Marion

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      • Hallo Marion!

        Viele Grüße an Dich und ich werde noch einiges beantworten.

        Aquatische Körperarbeit wird im warmen Wasser (36°C) gemacht. Ein Therapeut behandelt Dich. Es ist sehr angenehm, der Stress kann dadurch massiv abgebaut werden.
        Es gibt 3 Richtungen: Aqua Relax, Wassershihatsu und Wassertanzen.
        Das jetzt hier alles zu erklären, wäre zu lang. Guck bitt mal in`s Internet – dort gibt es auch Bilder dazu und Erklärungen.

        Zu Deinen Schultern – wenn Du die Aufstellungsarbeit kennst (wußte ich ja nicht) dann stelle einfach mal Deine Schultern und die Krankheitssymtomatik auf. Gucke Dir die seelische Last, die Du auf Deinen Schultern trägst (im Unterbewußtsein) an, damit sie sich dann über einen längeren Zeitraum auflösen kann. Du brauchst dazu einen Aufsteller, der sehr gewissenhaft arbeitet und der auch Krankheitssymtomatiken aufstellen kann. So kannst Du Dir in einem fremden Land vielleicht doch etwas die Arztkosten sparen.Habe auf diesem Weg schon einiges lösen können. Da ich sehr regelmäßig arbeite, ist mein Körper dafür sehr geöffnet und der Körper reagiert mitunter sehr schnell. Hatte Ende Februar durch Rolfing sehr starke Nierenschmerzen. Habe etwas ganz anderes aufgestellt, die Angst kam als Gefühl heraus und nach der Aufstellung – keine 30m von dem Haus entfernt, wurden die Nierenschmerzen weniger. Ich konnte mich wieder besser bewegen. 14 Tage hatte ich diese schlimmen Nierenschmerzen mit mir herumgeschleppt.

        Theater – ich gucke gerne, gehe gern ins Kabarett. War eine zeitlang sehr viel in Theatern unterwegs, zur Zeit geht es nicht, da ich sehr schlecht laufen kann.

        Meine Kinder sind erwachsen und zur Zeit auf dem schönen Erdenball unterwegs.

        Rückführungen in vergangene Leben habe ich auch schon gemacht. Sehr,sehr gruselig – will davon aber nichts Internet setzen, weil zu persönlich.

        Das war es erst einmal. Schön, das Du auf mich aufmerksam geworden bist.

        Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit und viel, viel Gesundheit.

        Sybille

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  2. Liebe Sybille, die eigentlich … heißt 😉
    Ich möchte damit nicht despektierlich sein, aber ich gebe zu, es kratzt mich ein bisschen, wenn jemand „verdeckt“ und anonym auf mich zugeht, die ich mich hier mit Realnamen und Foto sowie privaten Details offen präsentiere und mir dazu ungefragt Ratschläge gibt (Schulter).
    Natürlich erkenne ich an, dass es das Recht jedes Einzelnen ist, so offen oder unerkannt durchs Netz zu gehen, wie sie/er möchte und wie es vor allem zu ihr/ihm in dem Moment passt.
    Es gibt mir einfach nicht das Gefühl einer Begegnung auf Augenhöhe, wenn du verstehst was ich meine.

    Es freut mich aber, dass du nochmal genauer geantwortet hast auf meine Fragen, soweit du mochtest. Und danke für deine guten Wünsche.

    Hab mir also die Aquatische Körperarbeit im Internet angeschaut und kann mir SEHR gut vorstellen, wie wohltuend sie ist.
    Wasser ist für mich auch ein Lebenselexier, nicht nur als Getränk. Es ist das Element, in dem ich am meisten Zuhause bin und gehe regelmäßig Saunen/Schwimmen. Mich im Wasser zu bewegen gehört auf jeden Fall zu meinen Gesundmachern und -erhaltern.

    Du hast mir überzeugend mitgeteilt, dass du IM MOMENT sehr von Aufstellungsarbeit profitierst und ich finde das ganz toll! Ein solches Mittel für sich gefunden zu haben ist von unschätzbarem Wert.

    Für mich selbst war es eine Lebensphase, die neben Aufstellungsarbeit unterschiedliche Elemente enthielt, die inzwischen aber HINTER mir liegt. D.h. ich wuchs durch diese Phase in einen Zustand hinein, in dem es für mich und meine Entwicklung vonnöten und auch möglich geworden ist, niemand anderen mehr zu konsultieren, sondern meine Antworten und Lösungen aus mir selbst heraus zu finden und umzusetzen. Das ist u.a. deswegen wichtig, weil ich in einer Sekte aufgewachsen bin und es brauche, mir von niemand anderem mehr sagen zu lassen, was und wie… Mir selbst am meisten zu vertrauen und quasi mein eigener Herr und Meister zu werden, scheint das zu sein, was ich wollte.

    Immer wenn ich nochmal versuche, jemand anderen zu fragen oder auf die Tipps von jemand anderem zu vertrauen, zeigt mir das Ergebnis sehr anschaulich, dass dieser Zug für mich inzwischen abgefahren ist, ich diesen Weg nicht mehr nutzen kann. Deswegen reagiere ich relativ empfindsam auf deinen Ratschlag. Etwas in mir würde gerne noch Lösungen durch jemand anderen finden, aber es funktioniert für mich nicht mehr. Ich musste einen Schritt weiter gehen und kann nicht mehr zurück.

    Was die intensive Schulter“problematik“ angeht, so hab ich darüber hier im Blog nicht alles geschrieben. Aber das was ich geschrieben habe, ließ darauf schließen, dass ich nach und nach Antworten und Hilfen finden konnte, die mir in dem Moment entsprachen. Erst nachdem ich mit den Massagen ziemlich am Ende angelangt war, entdeckte ich eine Art Riesen-Knoten innerer Verflechtungen, die mich annähernd bis zur Bewegungsunfähigkeit eingeengt hatten. Darüber habe ich nichts mehr geschrieben, weil es mir zu privat / intim / vertraulich war. Es war mir nicht danach, das im Detail an eine „anonyme Masse da draußen“ offen zu legen. Es bedeutet aber, dass mir die eigentliche Ursache erst relativ spät im Heilungsgeschehen zugänglich wurde. Diese aber dazu beitrug, dass die Problematik sich wirklich zurückziehen konnte.

    Seitdem bin ich ohne ärztliche oder andere Unterstützung in meinem ganz eigenen Tempo dabei, die ganze Bewegungsfähigkeit zurück zu gewinnen. Es geht sehr langsam, aber eindeutig in die eine Richtung der steten Verbesserung. Sollte ich unterwegs nochmal das Gefühl haben, alleine nicht weiter zu kommen, werde ich die für mich dann passende Hilfe dazu holen.

    Es ist schön, dass deine Kinder auf eigenen Wegen auf diesem schönen Erdenball, wie du sagst, unterwegs sind.

    Du sprichst von Rückführungserfahrungen in andere Leben und dass es dir zu persönlich ist, im Internet darüber zu berichten. Das ist in Ordnung.

    Mein Weg beinhaltet auch intensive Erinnerungen an andere Leben. Ich glaube und erfahre es so, dass sie nur auftauchen, soweit sie noch nicht neutralisiert sind. So dass sie in der Auseinandersetzung damit zu weiterer Heilung beitragen können.

    Du sagst: „Schön, das Du auf mich aufmerksam geworden bist.“ Eigentlich erlebe ich es gerade umgekehrt. Du wurdest auf mich aufmerksam und machtest mich mit deinen Kommentaren dann auf dich aufmerksam.

    Alles Liebe
    Marion

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    • Hallo Marion!

      Die herzlichsten Grüße kommen von Sybille.
      Also: Ich bin weiblich, 5 Jahre älter wie Du, sehr, sehr introvertiert, habe mich mal ganz vorsichtig herausgewagt, um Dir zu schreiben.
      Bin WTA, lebe in einer größeren Stadt, deutsch.
      Habe Deinen Block vor etlichen Jahren bereits gefunden und in dem alten Block auch verschiedene Sachen gelesen.
      Das hat mich angesprochen. Wegen Zeitmangels konnte ich aber nicht alles so verfolgen.
      Zu meinen gesundheitlichen Problemen nur soviel, ich habe eine hochgradige Beckenverwringung. Um die kümmert sich die
      Schulmedizin einen feuchten Kehrricht. Wenn sie unbehandelt bliebe muß ich im Alter nach vorn übergebeugt gehen und so
      den Rest meines Lebends verbringen. Ganzheitlich wurde es rechtzeitig aber herausgefunden – habe mich aber nicht gleich auf den Weg gemacht. Erst als mir das Leben einen Paukenschlag versetzt hat, bin ich losgegangen und habe Menschen gefunden, die mir helfen. So bin ich seit 6 Jahren dabei, meinen Körper aus- und aufzurichten. Habe die Erfahrung gemacht, das wenn man die seelische Last herunternimmt, das Ergebnis bedeutend besser ist. Und so wollte ich Dir eigentlich nur helfen, damit Du Deine Schulterprobleme besser in den Griff bekommst.Physiotherapie und Osteopathie können zwar viel lösen, aber auch nicht alles.

      Außerdem habe ich sehr viel Respekt und Achtung vor Dir, wie Du Dein Leben verändert hast. Wie Du Deine Probleme gelöst hast, weitergegangen bist. Auch wie Du Dir neue ungewohnte Arbeit gesucht hast, viel gelernt hast, um es zu beherrschen.
      Denn für Frauen ist es im vorgerückten Alter sehr schwer noch einmal neu durchzustarten.

      Tschüssi und alles Gute.

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      • Liebe Sybille,

        ich hab befürchtet, du könntest dich nun schweigend zurück ziehen und/oder mir meine Worte in irgendeiner Weise übel nehmen. Trotzdem musste ich sie schreiben. Weil einen Blog zu betreiben heißt ja nicht, dass man sich nicht verletzt fühlen kann oder sonstige Gefühle aufkommen und auch nicht, dass man alles hinnehmen muss, was auf diesem Blog passiert und einfach nur froh sein müsste, wenn überhaupt jemand kommentiert. Ich bin froh über deine Art der Antwort und danke dir dafür.

        Ich bin von einem Synonym bei Sybille ausgegangen, weil die Email-Adresse, die du verwendest, auf einen anderen Namen hindeutet. Und ich wollte nicht glauben, dass es die Email-Adresse der Freundin oder so ist.

        Es gibt ganz sicher gute Gründe für introvertiertes Verhalten, Verletzungen der verschiedensten Art z.B. Womöglich sind es eigene Gründe bei mir, warum ich jetzt damit Mühe hatte. Drum tut es mir gut, dass du etwas von dir erzählst, ich eine greifbarere Person damit vor mir habe.

        Ich hab keine Ahnung was WTA ist. Wenn ich Mr. Google befrage, komme ich auf den ersten Blick auf eine Tennis-Organisation und beim zweiten u.a. auf die Möglichkeit der wissenschaftlich-techn. Assistentin. Das wird es in deinem Fall dann wohl sein?

        Ich finde es interessant, dass du mir quasi schon länger im Stillen folgst. Ich bekomme es ja nur mit, wenn jemand kommentiert. Dass man nicht immer kontinuierlich folgt empfinde ich als normal. Es gibt auch für mich solche Lebensläufe oder Blogs, wo ich mit Unterbrechung etwas mitbekomme. Manchmal steht das eigene so im Mittelpunkt oder man empfindet die Unterschiede als zu groß und macht „Pause“. Um irgendwann vielleicht wieder bei dieser Person zu landen. Wie gesagt, geht mir auch so.

        Du sagst, die Schulmedizin kümmert sich um deine Beckenverwringung einen feuchten Kehricht. Ich habe eine Kollegin, die sich auch gerade von der Schulmedizin sehr im Stich gelassen fühlt. Ich persönlich denke, dass die Schulmedizin ihre Grenzen hat, die sie halt leider nicht zugibt oder als solche deklariert. Ein Arzt tritt wahrscheinlich ursprünglich mit dem Anspruch an sich selbst an, zu helfen, unter allen Umständen. An einem Punkt zu sagen: „Ich kann ihnen nicht (mehr) helfen“, widerspricht wohl diesem Anspruch und kommt daher selten bis nie über die Lippen. Höchstens bei „austherapierten“ Krankheiten, wenn man glaubt, die Person stirbt sowieso. Aber selbst wenn der Arzt so etwas sagt oder sagen würde, kann es als ein „im Stich lassen“ empfunden werden. Weil wir so getrimmt sind, dass die Herren und Damen in Weiß unsere gesundheitlichen Probleme lösen können. Was wohl nur einer offiziell erwünschten Ansicht entspricht, aber nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat.

        Ich glaube auch, dass es unterm Strich ein Geschenk ist, wenn man merkt, dass die Schulmedizin ihre Grenzen hat. Das zeigt dein Beispiel sehr schön. Denn in diesem Moment ist man gezwungen mit dem Gedanken umzugehen: Was hat das Geschehen evtl. mit mir zu tun und was kann ich in diesem Fall deswegen selbst für mich tun? Und welche Alternativen sind mir dabei hilfreich.

        Oft machen wir uns, wie du es schilderst, erst dann auf den Weg, wenn wir sehr verzweifelt sind. Ich glaube, dass das normal ist und die meisten von uns so reagieren.

        Ich verstehe jetzt aus deiner eigenen Geschichte heraus, inwiefern du den Eindruck hattest, mir mit dem Tipp zu einer Aufstellung meiner Schulterproblematik evtl. helfen zu können. An dem Punkt, wo dein Hinweis kam, fühlte ich mich bereits relativ weit „über den Berg“ damit (mit der innerlich bereits zurück gelegten Wegstrecke diesbezüglich) und aufgrund des Telegram-Stils kam er bei mir an wie ein hingeworfener Brocken, der mich nicht positiv berührt, sondern eher wütend gemacht hat. Ich fühlte mich nicht gesehen damit, denn über die zurück gelegte Wegstrecke hatte ich teilweise auch geschrieben. So dachte ich, es müsste klar sein, dass ich nicht an dem Punkt stehe, wo ich Tools zur Selbsthilfe suchte und brauchte (ich musste die selbst finden, die für mich passen).

        Meine Reaktion hat auch mit mir und gemachten Erfahrungen zu tun. Ich habe im Esoterik-Bereich so manche „Hilfestellung“ entsprechend empfunden: „Guck doch mal hin… Mach doch mal… Wenn du nur…, dann würde…“. Also letztlich wurde einem immer selbst die Schuld gegeben, wenn etwas nicht half oder auf diesem Weg in diesem Moment über diese Person nicht lösbar war. Das fand ich relativ schmerzlich. Ich empfand mich dort „im Stich gelassen“. Hatte aber natürlich auch einen Effekt, der mich weiter gebracht hat.

        Tatsächlich hat mir, als mit der Schulter die Verzweiflung am größten war, die Aussage eine Bloggerin geholfen, bei der ich kommentierte, weil sie gerade Rückenbeschwerden hatte. Es stellte sich heraus, dass sie das mit der Schulter auch gehabt hatte, sie zum Arzt gehen konnte und auch in die Physiotherapie, ihr das alles aber wenig geholfen hat, bis sie alternative Tipps erhalten hat. Sie hat sich dann mit der Anleitung zur Triggerpunktmassage selbst helfen können und so begann auch ich, mich meiner Beschwerden mit dem Entwickeln eines guten Gefühls für mich selbst anzunehmen, besorgte mir ein entsprechendes Buch und ein spezielles Gerät zur Selbstbehandlung. Was zu diesem Zeitpunkt vom inneren Prozess her für mich überhaupt erst möglich geworden war. Bis dahin war ich durch den äußerlich beschränkten Rahmen (Art der Krankenversicherung und finanzielle Möglichkeiten) gezwungen gewesen, mit einigen Ängsten umzugehen, die mir auch durch Zeitgenossen „hingeworfen“ worden waren und in meinem Innern die entsprechende Resonanz fanden. Allerlei Mutmaßungen, mit denen mir von der Arthrose bis zu einer Kalkschulter und ich weiß nicht was noch alles hingeredet wurde, was in dem Moment meine Angst nur vergrößerte.

        Danke für deinen Respekt und deine Achtung durch die lesende Begleitung meines Weges. So hab ich mit dem Veröffentlichen vielleicht ein bisschen Mut machen können, was grundsätzlich möglich ist…

        Ich wünsche dir von ❤ en weitere gute Fortschritte mit dir selbst, deiner Gesamt-Heilerwerdung und vor allem Vertrauen für diesen Prozess und in dich selbst, denn ich glaube, letztlich ist sich jeder selbst der beste Heiler (nur ich kann am besten spüren, was für mich in dem Moment stimmt oder nicht, natürlich kann ich mir Begleitung suchen). Das Leben macht einfach, dass wir dorthin gelangen, dass wir das erkennen und für uns angehen können.

        Alles Liebe
        Marion

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